Alles zum Hamburger SV
Meldungen, Bildergalerien und Historisches zum HSV. mehr
Artjoms Rudnevs (Mitte) schoss den HSV zum Sieg.
Der Hamburger SV hat seinen siebten Saisonsieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink setzte sich am Freitagabend zum Auftakt des 16. Bundesliga-Spieltags mit 2:0 (1:0) gegen die TSG 1899 Hoffenheim durch und kletterte damit vorübergehend erstmals auf den sechsten Rang. In einer über weite Strecken ereignislosen Partie markierte der Lette Artjoms Rudnevs beide Tore. "Wir haben am Anfang ein paar Probleme gehabt, aber es war sicher kein schlechtes Spiel von uns", bilanzierte Fink.
Tore: 1:0 Rudnevs (27.), 2:0 Rudnevs (74.)
Zuschauer: 48.121
HSV: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Lam (79. Bruma) - Badelj - Skjelbred (85. Sala), Aogo - Arslan - Son, Rudnevs (90. Berg)
Hoffenheim: Casteels - Beck, Delpierre, Compper, Johnson - Rudy - Williams (66. Schröck), Salihovic - Volland (71. Schipplock), Firmino (86. Grifo), Derdiyok
Die ersatzgeschwächten Hamburger fanden bei eisigen Temperaturen schlecht in die Partie, taten sich schwer mit dem Hoffenheimer Pressing. Die abstiegsbedrohten Kraichgauer gingen unter dem neuen Trainer Frank Kramer engagiert zu Werke und störten früh, was den Gastgebern offenkundig nicht schmeckte. Der HSV präsentierte sich ideenlos, gewann kaum einen Zweikampf gegen die aktivere TSG. Die Hamburger Führung fiel daher wie aus dem Nichts: Dennis Dieckmeier konnte am rechten Flügel frei schalten und walten, flankte in den Gäste-Strafraum, wo Rudnevs völlig unbedrängt über TSG-Keeper Koen Casteels hinweg einköpfte (27. Minute). Der unverhoffte Treffer beflügelte den HSV, dessen Spiel nun deutlich flüssiger lief, während sich die Kraichgauer verunsichert zurückzogen. In der 32. Minute hatte Heung Min Son nach einem schnellen Konter die Chance nachzulegen, sein strammer Schuss aus vollem Lauf strich aber knapp am Tor vorbei. Fünf Minuten später scheiterte Tolgay Arslan mit einem spektakulären Versuch aus der Drehung nur an der Latte.
Nach dem Seitenwechsel ließen es die Hausherren gemächlich angehen und die Zeit in aller Seelenruhe herunterlaufen. Rene Adler drohte im Tor festzufrieren und hielt sich mit Aufwärmübungen im Spiel. Fehlpässe prägten die Partie, Hoffenheim stemmte sich kaum gegen die drohende Niederlage. Fast zwangsläufig fiel das 2:0, das erneut Rudnevs nach einem Freistoß aus kürzester Distanz erzielte (74.). Alles in allem gingen die Hamburger aber nicht an ihre Leistungsgrenze und schonten sich - vielleicht auch für die strapaziöse Reise nach Brasilien. Direkt im Anschluss an die Begegnung setzte sich der HSV-Tross zum Freundschaftsspiel anlässlich der Stadion-Einweihung in Porto Alegre in Bewegung, wo es zur Neuauflage des Weltpokalfinales von 1983 kam, das Gremio seinerzeit gegen den damaligen Europapokalsieger der Landesmeister mit 2:1 gewann. 16 Stunden Hinflug, schon nach 80 Stunden wieder die Rückkehr nach Hamburg - eine vergleichbare Aktion gab es in 50 Jahren Bundesliga noch nie während der laufenden Saison. Immerhin: 825.000 Euro kassieren die Hanseaten für die Reise - und können ein wenig Wärme tanken: Bis zu 35 Grad warm ist es derzeit in der brasilianischen Stadt. Die hitzig geführte Partie in der mit über 60.000 Zuschauern ausverkauften neuen Gremio Arena verloren die Hamburger mit 1:2.
enorm durchgereicht
Tja aus "von allen durchgereicht" wurde von Platz 6 auf Platz 7 gefallen und der war zumindest letztes Jahr ein Euroleagueplatz! Realitätsfern sind hier wie immer nur die Paulifans....aber Neid... [mehr]
Der kleine Unterschied
Sie müssen schon unterscheiden zwischen einem Traditionsverein auf Weltklasseniveau der zur Zeit eine kleinere Schwächeperiode hat(te) und einem Stadtteilklub, der vor Jahren mal eine Stärkephase... [mehr]
@egal
Du kannst es drehen und wenden, wie du willst. Die Autorin hat recht, guck einfach auf die Tabelle :) Das kann man so schreiben. Oder was willst du verlangen, wenn zum Beispiel am 12. Spieltag ein... [mehr]
Das würde bei Pauli auch keiner ernst nehmen! [mehr]
Tatsache
Tatsache sind 24 Punkte auf dem Konto. Tatsache ist auch, dass das dem HSV aufgrund des desolaten Starts nur wenige diese Punktezahl zu diesem Zeitpunkt zugetraut haben. Tatsache ist aber auch, dass... [mehr]