Vor dem Anpfiff tauschen sich beide Trainer aus. Bruno Labbadia (l.) und seine Stuttgarter beendeten in der Vorwoche mit dem 5:0 über Hertha eine Serie von sieben sieglosen Spielen. Mirko Slomka (r.) und seine 96er haben in der laufenden Saison noch kein Heimspiel verloren.
Die ersten 20 Minuten verstreichen ohne etwas Zählbares. Die 96er um Christian Pander und Manuel Schmiedebach (v. r.) zeigen sich aber stets agiler als die Schwaben.
In der 25. Minute kommen nach einer Pander-Ecke Karim Haggui (Nr. 3) und Mame Diouf (verdeckt) völlig frei im Fünfer an den Ball.
Es ist dann Haggui (4. v. r.), der Panders scharf hereingebrachte Ecke aus kurzer Distanz ins linke Toreck einnickt.
Der Tunesier jubelt über seinen zweiten Saisontreffer, und für Pander sollte es der erste von drei Scorerpunkten an diesem Abend sein.
Nur sieben Minuten später fast die Kopie des ersten Treffers: Wieder bringt Pander einen Eckball herein und diesmal ist es Diouf (2. v. l.), der das Leder vom kurzen Pfosten ins lange Eck befördert.
Es ist der erste Saisontreffer des Senegalesen, der in der Winterpause nach Hannover wechselte.
Beim dritten Treffer macht Pander es dann selbst: 56 Sekunden nach Wiederanpfiff zimmert der Mittelfeldspieler (nicht im Bild) nach einer Ecke von Sergio Pinto den Ball ins Tor.
Und die Torgala ist noch nicht vorbei: Die Stuttgarter bekommen in der 73. Minute den Ball einfach nicht aus dem Sechzehner. Viermal hätten sie klären können, ehe Lars Stindl (l.) die Kugel letztlich zum 4:0 unterbringt.
Doch nun lässt die Konzentration der 96er nach. Martin Harnik (l.) erzielt mit seinem elften Saisontreffer für den VfB das 4:1.
Kurz darauf gelingt Shinji Okazaki per Fallrückzieher das vielleicht schönste Tor des Spiels.
Am Ende besiegt Hannover verdient die Stuttgarter mit 4:2 - und bleibt auch im elften Heimspiel der Saison ungeschlagen.