84 Tore: Lothar Ulsaß. Der Stürmer stammt aus Hannover, spielt aber nie für 96, sondern für den Lokalrivalen Arminia. Ein Jahr nach Gründung der Bundesliga wechselt er zu den "Löwen" und wird dort einer der Stars der 1960er-Jahre. Die Sturmspitze der Meisterelf von 1967 stirbt 1999 in Wien.
52 Tore: Wolfgang Frank. Von 1974 bis 1977 stürmt Frank für die Niedersachsen und trägt mit seinen Treffern wesentlich zum Höhenflug der Eintracht bei. 1977 platziert er sich mit 24 Saisontoren auf Rang vier der Torjägerliste.
51 Tore: Bernd Gersdorff. Der Stürmer verlässt Braunschweig 1973 nach dem Abstieg und geht zu Bayern München. Dort kommt er aber nicht zurecht und kehrt nach nur einem halben Jahr zur zweitklassigen Eintracht zurück. Mit 35 Toren in nur 19 Regionalligaspielen ist er der Garant für den sofortigen Wiederaufstieg.
48 Tore: Ronald Worm. Die Braunschweiger verpflichten den Stürmer 1979 vom MSV Duisburg, Worm ist der erste Millionentransfer innerhalb der Bundesliga. Er hat genug vom permanenten Abstiegskampf mit dem MSV und hofft bei der Eintracht auf Erfolg - 1980 steigt er mit den "Löwen" ab...
42 Tore: Erich Maas. Gemeinsam mit Ulsaß bildet Maas in den 1960er-Jahren das Sturmduo der Niedersachsen und wird 1967 Meister. Nach einem missglückten Engagement bei Bayern München (sechs Spiele) lässt er seine Karriere in Frankreich ausklingen.
39 Tore: Dietmar Erler. Elf Jahre stürmt Erler für die Blau-Gelben. Der gebürtige Bielefelder erlebt dabei sowohl den ersten Abstieg der Braunschweiger 1973 als auch die starken Jahre 1975 bis und 1977 (Platz drei) mit regelmäßigen Auftritten im Europapokal.
31 Tore: Klaus Gerwien. Der gebürtige Ostpreuße kommt 1962 vom VfL Wolfsburg nach Braunschweig und erzielt für die Eintracht am 24. August 1963 das erste Bundesligator der Vereinsgeschichte. Gerwien wird 1967 Meister mit Braunschweig.
30 Tore: Danilo Popivoda. Trainer Branko Zebec lotst seinen jugoslawischen Landsmann 1975 nach Braunschweig. Verletzungsbedingt zunächst als "Popi nie da" verspottet, avanciert der kleine Stürmer später zum Publikumsliebling.
28 Tore: Ludwig Bründl. Der Stürmer wechselt 1971 als Torschützenkönig der Regionalliga Süd nach Braunschweig. Seine ersten Tore für die "Löwen" erzielt Bründl ausgerechnet im Derby gegen Hannover 96 (3:0). 1972 wird Bründl im Eintracht-Trikot mit zehn Treffern Torschützenkönig des UEFA-Pokals.
28 Tore: Jürgen Moll. Der gebürtige Braunschweiger stürmt seit 1958 für die Eintracht. Mit seinem ersten Bundesligator beschert er seinem Club am 31. August 1963 gegen Preußen Münster den ersten Heimsieg in der neugegründeten Profiliga. Moll stirbt am 16. Dezember 1968 im Alter von nur 29 Jahren bei einem Autounfall.