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Aufstiegsheld Damir Vrancic bleibt ein weiteres Jahr in Braunschweig.
Bei aller Vorfreude auf die Bundesliga bleibt bei Sportchef Marc Arnold die Arbeit nicht liegen. Gemeinsam mit Lieberknecht muss er einen konkurrenzfähigen Kader zusammenstellen. Nachdem alle auslaufenden Verträge von Leistungsträgern verlängert wurden, präsentierte die Eintracht in Marco Caligiuri am Mittwoch den ersten externen Neuzugang. Zuvor hatten die Niedersachsen die Kaufoption bei Leihgabe Omar Elabdellaoui gezogen. Am Freitag vermeldete Arnold weitere Personalentscheidungen: Damir Vrancic, dessen direkt verwandelter Freistoß zum 1:0 in Ingolstadt der entscheidende Treffer zum Aufstieg war, erhält einen neuen Vertrag bis 2014. Auch Benjamin Kessels Kontrakt wurde verlängert - um zwei Jahre. "Benny und Damir passen gut ins Team und haben in der Rückrunde gezeigt, zu welchen Leistungen sie fähig sind. Ihre Entwicklung ist längst noch nicht abgeschlossen und sie werden uns auch in der Bundesliga weiterhelfen", sagte Arnold. Nachholbedarf haben die Braunschweiger im Sturm: Domi Kumbela fällt wegen seines Sehnenabrisses im Oberschenkel vier Monate aus. Laut "kicker" ist Osnabrücks Simon Zoller ein Kandidat bei den "Löwen".
Fünf Spieler stehen indes als Abgänge fest. Randy Edwini-Bonsu, Emre Turan und der ausgeliehene Chengdong Zhang waren in dieser Saison - obwohl einsatzbereit - kaum mehr als Statisten. Anders lag der Fall Oliver Petersch. Der Flügelflitzer kam zwar seit seinem Wechsel aus Oberhausen 2011 nur 24 Mal zum Einsatz, hatte aber immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen - und pausierte fast ein Jahr wegen einer Schambeinentzündung. Bei seinem Comeback am 20. Spieltag dieser Saison brachte er sein Team gegen Paderborn (2:1) auf die Siegerstraße. Dennoch muss er nun ebenso gehen wie Steffen Bohl, der im Januar 2011 vom SV Wehen Wiesbaden zur Eintracht gekommen war. "Ich gehe ohne Groll. Es lief für mich am Ende hier super. Leider habe ich kein Tor erzielt. Ich habe mit dem Verein und mit den Fans eine schöne und erfolgreiche Zeit mitgemacht."
Matthias Henn hält seit 2007 für Eintracht Braunschweig die Knochen hin.
Für Matthias Henn gab es vor dem letzten Heimspiel hingegen keine Blumen. Der 28-Jährige, der durch seinen Kreuzbandriss im November 2011 den Anschluss verloren hatte, stand gegen den FSV Frankfurt (2:2) stattdessen in der Startelf und soll nun laut "kicker" einen neuen Vertrag erhalten. Henn ist seit 2007 im Verein und machte bereits den Aufstieg in die Zweite Liga mit. Henn soll zudem in die Jugendarbeit der "Löwen" eingebunden werden. Als einer der wenigen Braunschweiger Profis betritt der Verteidiger im Oberhaus kein Neuland: Für den 1. FC Kaiserslautern kam er 2005 einmal in der Bundesliga zum Einsatz.