Eintracht Braunschweig startet als absoluter Außenseiter in die Bundesliga-Saison 1966/67. Das Team besteht nahezu ausschließlich aus Namenlosen. Favorit auf die Meisterschaft waren die anderen "Löwen" von 1860 München. Sinnbildlich läuft hier Braunschweigs Wolfgang Brase (l.) dem Münchner Hans Rebele hinterher.
Doch schnell zeigen die Niedersachsen ihre große Stärke: Der kleine Kader überzeugt durch Mannschaftsgeist. Schon am sechsten Spieltag übernehmen die Braunschweiger erstmals die Tabellenspitze.
Ein ganz wichtiger Mann ist Joachim Bäse (r.). Der in Wenden bei Braunschweig geborene Abwehrspieler ist Kapitän des Teams.
Sicherer Rückhalt ist Horst Wolter (l.). Der Torhüter ist ein Meister seines Fachs und gilt auf der Linie sogar als stärker als Bayerns Sepp Maier (r.).
Mit acht Toren hat Gerd Saborowski (r.) großen Anteil am Erfolg.
Gemeinsam mit Erich Maas (r./11 Treffer) ...
... und
Lothar Ulsaß (oben/14 Treffer) bildet Sabronowski ein konterstarkes und torgefährliches Trio.
So feiert die Eintracht um Bäse (am Ball) und Peter Kaack (2.v.l.) große Siege. Dazu gehört auch das 5:2 gegen Bayern Münchnen mit Gerd Müller (2.v.r.) und Franz Beckenbauer (l.).
Am Ende kann Kapitän Bäse die Meisterschale in den Himmel recken ...
... und mit seiner Mannschaft den bis heute größten Triumph der Vereinsgeschichte bejubeln.
Vater des Erfolges ist Trainer Helmuth Johannsen (l.), der damit in die Riege der Großen aufsteigt, zu der auch Nürnbergs Max Merkel (r.) gehört.
Die Eintracht präsentiert die "Salatschüssel" im Jahr 2011 voller Stolz zwischen dem gewonnenen Landespokal (l.) und dem Meisterpokal der Dritten Liga.
Die Trophäen gehören auch bei den Fans nach wie vor zu den beliebtesten Fotomotiven.
Die Anhänger gedenken des großen Tages am 3. Juni 1967 immer wieder auf der Tribüne. Mit Fahnen ...
... und riesengroßen Schals.