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Fussball im Tornetz mit Mauspfeil (Montage) © fotolia.com Fotograf: creativedoxfoto
 

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Der NDR hat auch in der Saison 2012/13 wieder den Fußball-Experten im Norden gesucht. mehr

 

Harry Bähre: Bundesligaprofi Nr. 1

Harry Bähre (l.) im Einsatz für den HSV im Jahr 1964. © imago Fotograf: imago Harry Bähre (l.) im Einsatz für den HSV.

"Der HSV war der erste Verein, der damals die Spielberechtigung in der Bundesliga beantragt hat. Da wir keinen Spieler mit dem Anfangsbuchstaben A hatten, bekam ich die 001" - so simpel wie nachvollziehbar ist die Erklärung dafür, wie Harry Bähre vom Hamburger SV 1963 der Bundesligaprofi mit dem Spielerpass Nr. 001 wurde. Auf sein Debüt musste der Außenläufer allerdings etwas warten. Erst am 5. Oktober 1963, dem 6. Spieltag der Saison, durfte der 22-Jährige erstmals für den HSV in der neuen Liga auflaufen. Für die Hamburger absolvierte er 78 Bundesligapartien, in denen er zwei Tore schoss. Der HSVer durch und durch weiß noch heute, was er damals verdient hat: 1965, in einem Jahr mit Europacupspielen, gab es netto 32.000 Mark im Jahr. Aber damals, so Bähre heute, "kostete ein Quadratmeter Grund in Hamburg sechs Mark, ein Brötchen sechs Pfennige". Nach seiner aktiven Karriere blieb er dem Verein in vielen Ehrenämtern erhalten: A-Jugend-Trainer, Co-Trainer bei den Profis, Talentescout, Sportlicher Berater des Präsidenten, Rechnungsprüfer, Vorstandsmitglied - es gibt kaum eine Tätigkeit, die Bähre beim HSV nicht ausübte.

Das erste HSV-Bundesligaspiel von Harry Bähre im Stenogramm:

Hamburger SV - Hertha BSC 5:1 (1:1)
Tore: 1:0 Kreuz (24.), 1:1 Faeder (45.), 2:1 Uwe Seeler (57.), 3:1 Dieter Seeler (60.), 4:1 Giesemann (61.), 5:1 Charly Dörfel (70.)
Zuschauer: 40.000

Hamburg: Schnoor - Krug, Kurbjuhn - Bähre, Stapelfeldt, D. Seeler - Boyens, Giesemann, U. Seeler, Kreuz, C. Dörfel
Hertha: Tillich - Rehhagel, Schimmöller - Klimaschewski, Eder, Schlesinger - Rühl, Faeder, Beyer, Steinert, Borchert

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Die HSV-Fans jubeln. © dpa
 
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Abgestiegen ist der Hamburger SV in seiner Geschichte noch nie. An Turbulenzen mangelte es dem Bundesligisten jedoch ebenso wenig wie an großen Persönlichkeiten. Die Historie in Bildern.

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Otto Rehhagel, Uwe Seeler und Paul Breitner (Montage) © imago Fotograf: Baumann , Sven Simon, Werek
 

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Uwe Seeler nach seinem Abschiedsspiel im Volksparkstadion 1972 © dpa
 

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