Stand: 06.01.2016 17:07 Uhr

Eintracht Braunschweig holt Kumbela zurück

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Wieder ein "Löwe": Domi Kumbela.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das vermeintlich Gute doch so nah' ist. Der Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig setzt bei der Verstärkung seiner Offensive auf einen erprobten Mann: Domi Kumbela kehrt zurück zu den Niedersachsen. Das gab der Club am Mittwoch bekannt. Der 31 Jahre alte Stürmer, der Braunschweig 2014 in Richtung Türkei verließ und zuletzt beim Liga-Konkurrenten Greuther Fürth spielte, unterschrieb einen Vertrag bis 2017. Trainer Torsten Lieberknecht bat seinen neuen, alten Stürmer gleich auf die Laufbahn, um den obligatorischen Laktattest nachzuholen.

Arnold: "Die Eingewöhnungszeit tendiert gegen Null"

"Ich hatte Braunschweig immer im Kopf. Es ist ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen, wieder zurückzukehren", sagte Kumbela, der nach der Saison 2007/2008 und von Januar 2010 bis Juni 2014 bereits zum dritten Mal in seiner Karriere das "Löwen"-Trikot überstreift (150 Spiele/62 Tore). "Wir sind überzeugt, dass es für beide Seiten eine gute Entscheidung ist, zum dritten Mal zusammenzuarbeiten", erklärte Manager Marc Arnold. "Er kennt das Umfeld und die Stadt. Die Eingewöhnungszeit tendiert gegen Null. Kumbela ist das, was wir gesucht haben. Ein schneller, beweglicher Stürmer für die Zentrale."

Kumbela: Torschützenkönig und Aufstiegsheld

Berggreen zur Reha nach Dänemark

In Emil Berggreen müssen die Niedersachsen in den kommenden Wochen auf einen anderen Stürmer verzichten. Wie der Club ebenfalls am Mittwoch mitteilte, wird der Däne aufgrund seiner anhaltenden Knie-Probleme eine dreiwöchige Reha in seinem Heimatland absolvieren. Fraglich, ob der 23-Jährige zum Restrundenauftakt der Braunschweiger am 7. Februar bei RB Leipzig wieder fit ist.

Aufstiegsheld 2013

Mit Kumbela hat Lieberknecht nun allerdings einen treffsicheren Routinier im Kader. In der Saison 2012/2013 hatte der Angreifer die Eintracht mit 19 Toren fast im Alleingang in die Bundesliga geschossen. Nach dem Abstieg spielte der Deutsch-Kongolese zunächst ein Jahr bei Kardemir Karabükspor in der Türkei, ehe er im vergangenen Sommer nach Fürth ging. Bei den Franken konnte sich Kumbela nie durchsetzen. Nach nur sechs Einsätzen wurde sein Vertrag zuletzt vorzeitig aufgelöst.

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