Stand: 26.03.2016 17:08 Uhr

Andrist schießt Hansa ins Landespokalfinale

Hansa Rostock hat das Endspiel um den Landespokal in Mecklenburg-Vorpommern erreicht. Der Drittligist setzte sich am Sonnabend beim sechstklassigen FC Mecklenburg Schwerin souverän mit 2:0 (2:0) durch. Stephan Andrist sorgte mit einem Doppelpack in der ersten Spielhälfte schnell für Klarheit. Die Gastgeber aus Schwerin, die vom früheren Rostocker Bundesliga-Keeper Martin Pieckenhagen trainiert werden, waren der Elf von Christian Brand in jeder Hinsicht unterlegen. Hansas Finalgegner am 28. Mai in Neustrelitz ist der Nordost-Regionalligist und siebenfache Landespokalsieger FC Schönberg 95, der das zweite Halbfinale mit 3:1 nach Verlängerung gegen den MSV Pampow gewann.

Hansa hat alles im Griff

Wegen des großen Zuschaueraufkommens im Stadion am Lambrechtsgrund - 4.558 Fans waren da - begann die Partie mit einer Verzögerung von 20 Minuten. Etwas länger benötigte dann Hansa, um die eigene Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. Einen Kopfball von Marcel Ziemer konnte Schwerins Keeper Mark Ellenschläger noch parieren (25.), kurz darauf war der 19-jährige gebürtige Hamburger jedoch geschlagen: Andrist zog aus halbrechter Position ab und traf ins lange Eck zur Rostocker Führung (26.). Zwei Minuten später legte Ziemer im Strafraum noch einmal quer und wieder war Andrist zur Stelle - 2:0 für den Favoriten (28.). Die Partie war gelaufen, zumal Hansa auch in der Defensive alles im Griff hatte. Schwerin konnte sich kaum in Szene setzen.

Viele Chancen, keine Tore

Einseitig ging es auch im zweiten Spielabschnitt weiter. Michael Gardawski hatte die nächste Hansa-Gelegenheit, verzog jedoch (53.). Christian Dordas Schuss wurde abgefälscht und ging knapp am Tor vorbei (60.), Ronny Garbuschewskis Direktabnahme landete in den Armen von Ellenschläger (65.). Melvin Platje kam erst einen Schritt zu spät (73.) und verstolperte anschließend (82.). Gardawski probierte es noch zweimal aus der Distanz (85., 87.), ein Tor wollte aber nicht mehr fallen. Hansa verwaltete den Vorsprung letztlich souverän und darf weiter von großen Pokal-Abenden träumen - wie in der ersten Runde des diesjährigen DFB-Pokals, in der sich Zweitligist 1. FC Kaiserslautern Anfang August im Ostseestadion erst im Elfmeterschießen durchsetzte.

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