Stand: 05.02.2016 20:54 Uhr

VfL Osnabrück harmlos beim 0:0 gegen Cottbus

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Kampf war Trumpf: Spielerisch ging im Spiel zwischen Osnabrück und Cottbus nur sehr wenig.

Zweite Nullnummer in Folge für den VfL Osnabrück: Nach dem 0:0 am vergangenen Wochenende beim Gastspiel in Rostock sind die Niedersachsen in der Dritten Liga auch gegen Energie Cottbus nicht über ein torloses Unentschieden hinausgekommen. Nach einer Gelb-Roten Karte gegen Cottbus' Flügelspieler Fabio Kaufmann war das Team von Trainer Joe Enochs am Freitagabend zwar fast 25 Minuten personell in Überzahl. Diesen Vorteil konnten Kapitän Halil Savran und Co. aber vor knapp 10.000 Zuschauern im Stadion an der Bremer Brücke nicht in Tore ummünzen. Der VfL verpasste es so einen Tag vor dem traditionellen Karnevalshöhepunkt Ossensamstag, den sportlichen Teil zur guten Laune in der Stadt beizutragen: Statt zumindest vorübergehend auf Rang drei zu springen, bleibt Osnabrück nach dem 24. Spieltag auf Tabellenplatz fünf.

Holpriger Rasen, zähes Spiel

24.Spieltag, 05.02.2016 19:00 Uhr

  • VfL Osnabrück
  • 0:0


  • Ener. Cottbus

Tore: -:-
VfL Osnabrück: Schwäbe - Falkenberg, Pisot, Willers, Dercho - Ornatelli (82. Thee), Groß, Syhre, Hohnstedt (90.+3 Odenthal) - Savran, Sembolo (79. Menga)
Ener. Cottbus: Renno (72. Trochanowski) - Schorch, Hübener, Möhrle - Cretu, Bouziane, Kauko, Kaufmann, Michel - P. Breitkreuz (61. Sukuta-Pasu), Arimany (76. Lungu)
Zuschauer: 9756

Weitere Daten zum Spiel

In der ersten Halbzeit taten sich die Niedersachsen gegen die konzentriert verteidigenden Gäste aus Cottbus vor allem im Spielaufbau sehr schwer. Mit dem gelbgesperrten Marcos Alvarez (bislang sechs Treffer) fehlte der Enochs-Elf zudem ihr gefährlichster Angreifer in dieser Saison als Anspielstation in der Spitze. Sein Ersatz Francky Sembolo sowie Savran kamen nur ganz selten vor dem gegnerischen Tor an den Ball. Da allerdings auch bei den Cottbusern das Passspiel auf dem vom Regen tiefen Boden nicht gut lief, sahen die Zuschauer eine sehr zerfahrene Partie. Gefährliche Szenen in den Strafräumen gab es so gut wie gar nicht: VfL-Torhüter Marvin Schwäbe fing den Ball nach einer scharfen Flanke von Fabio Kaufmann ab (17.), Energie-Schlussmann René Renno war bei einem Schuss von Kim Falkenberg von der Sechzehnergrenze auf dem Posten (21.). Sechs Minuten später verpasste Cottbus' spanischer Neuzugang Sergi Arimany die Führung für die Gäste im Strafraumzentrum knapp, als er den Ball nach einer Hereingabe von Patrick Breitkreuz verfehlte. Für den größten Aufreger sorgte der bereits gelb-verwarnte Kaufmann, als er fünf Minuten vor der Pause Massimo Ornatelli im Mittelfeld von den Beinen holte.

Cottbus verteidigt erfolgreich in Unterzahl

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Ratlos: Die Anweisungen von VfL-Trainer Joe Enochs fruchteten anders als im Hinspiel dieses Mal nicht.

Trotz der Foulbelastung stand Kaufmann auch bei Wiederbeginn mit seinen Kollegen auf dem Feld: Genau wie sein Gegenüber Enochs verzichtete Energie-Trainer Vasile Miriuta zunächst auf Spielerwechsel. Nachdem mit Kapitän Uwe Möhrle (49.) der nächste Cottbuser Gelb gesehen hatte, wurde es wieder sportlich im Stadion an der Bremer Brücke. Allerdings haperte es weiter bei beiden Mannschaften an den spielerischen Mitteln. Zwar schoben die Gastgeber weiter nach vorne und griffen Cottbus früher an, zu Torchancen am und im Strafraum führte das aber nicht. Erst in der 62. Minute hätten die VfL-Fans um ein Haar einen Treffer bejubeln können: Einen Schuss von Christian Groß aus 16 Metern wehrte Cottbus-Schlussmann Renno stark zur Ecke ab. Nach der Gelb-Roten Karte für Kaufmann (68.) - schon beim 2:1-Sieg des VfL im Hinspiel war mit Sven Michel ein Cottbuser vom Platz gestellt worden - entwickelte sich eine hektische Schlussphase: VfL-Stürmer Sembolo sah Gelb für ein Foul an Renno (69.), der daraufhin wegen einer Schulterverletzung ausgewechselt werden musste. Der VfL brachte noch Addy-Waku Menga für Sembolo ins Spiel, doch auch mit dem frischen Stürmer und offensiver Ausrichtung kamen die Hausherren in den letzten Minuten der Partie nicht mehr zu zwingenden Chancen. So blieb Cottbus im 13. Spiel hintereinander ungeschlagen.

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