Stand: 29.05.2012 14:10 Uhr
Dzeko wird Wolfsburgs Rekordtorschütze
Immer am Ball: Edin Dzeko (r.).
Mit seinem Treffer zum 1:0 gegen den 1. FSV Mainz 05 am zweiten Spieltag der Saison 2010/11 löste Edin Dzeko Diego Klimowicz als Rekordtorschützen des VfL Wolfsburg ab. Der Bosnier erzielte in der Partie auch noch das 2:0, die "Wölfe" verloren die Begegnung nach einer 3:0-Führung aber noch mit 3:4. Dzeko, der in der Winterpause zu Manchester City wechselte, erzielte bis zum Ende der Hinrunde zehn Tore und damit mehr als jeder andere Spieler des Teams in der gesamten Saison.
Bundesliga-Rekordtorschützen des VfL Wolfsburg
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66 Tore: Edin Dzeko. Der Bosnier kommt 2007 nach Wolfsburg, markiert in der Meistersaison 2008/2009 26 Tore, in der darauffolgenden Spielzeit 22 Treffer und sichert sich damit die Bundesliga-Torjägerkrone. Als er im Januar 2011 zu Manchester City wechselt, hat er stolze 66 Treffer auf seinem Konto.
59 Tore: Grafite. Felix Magath verpflichtet den Brasilianer vom UC Le Mans und landet einen Volltreffer. 2008/2009 schießt Grafite die "Wölfe" mit 28 Treffern zur Meisterschaft, wird Torschützenkönig und Fußballer des Jahres. 2011 zieht es ihn in die Wüste zu Al-Ahli nach Dubai.
57 Tore: Diego Klimowicz. Für stattliche sechs Millionen Mark holt der VfL den Argentinier 2001 nach Wolfsburg. Doch die hohe Ablöse zahlt sich aus. Der wuchtige Klimowicz trifft in 149 Bundesliga-Spielen 57 Mal. 2007 wechselt er zu Borussia Dortmund.
39 Tore: Andrzej Juskowiak. Der Pole kommt 1998 aus Mönchengladbach zum VfL und ist ein zuverlässiger Torjäger. In seinen ersten drei Spielzeiten erzielt Juskowiak jeweils mehr als zehn Tore. 2002 verlässt der Angreifer Wolfsburg Richtung Cottbus.
31 Tore: Tomislav Maric. Als Zweitliga-Torschützenkönig kommt Maric 2000 zu den "Wölfen". Auch beim VfL überzeugt der wuchtige Angreifer aus Kroatien.
28 Tore: Martin Petrov. Der Bulgare glänzt vor allem durch seine Schnelligkeit auf dem linken Flügel. Mit seinem starken linken Fuß ist Petrov jedoch auch immer für ein Tor gut. Vier Jahre spielt der Bulgare bei den "Wölfen", ehe er zu Atletico Madrid wechselt. Zehn Millionen Euro Ablöse zahlen die Spanier.
24 Tore: Roy Präger. Auch Präger glänzt eher als Vorbereiter denn als Torschütze. Der Publikumsliebling steigt 1997 mit dem VfL auf, wechselt zwei Jahre später zum HSV und kehrt 2002 nach Wolfsburg zurück. 2004 spielt er das letzte Mal in der Bundesliga für die "Wölfe".
20 Tore: Jonathan Akpoborie. Ein klassischer Torjäger ist hingegen Akpoborie. In seiner ersten Spielzeit 1999/2000 erzielt der Nigerianer zwölf Treffer in 19 Spielen. In der folgenden Saison gelingen ihm nur noch acht Treffer in 20 Partien.
20 Tore: Mario Mandzukic. Der 2010 von Dinamo Zagreb nach Wolfsburg gewechselte Kroate hatte Anlaufschwierigkeiten beim VfL, traf erst am 26. Spieltag gegen Nürnberg zum ersten Mal in der Bundesliga.
18 Tore: Ashkan Dejagah. Dejagah kam im Sommer 2007 von Hertha BSC nach Wolfsburg. Anfangs Stammspieler, pendelte der Deutsch-Iraner zwischen Bank und Platz. Im Sommer 2012 wechselt der Offensivallrounder zum FC Fulham.
18 Tore: Ashkan Dejagah. Dejagah kam im Sommer 2007 von Hertha BSC nach Wolfsburg. Anfangs Stammspieler, pendelte der Deutsch-Iraner zwischen Bank und Platz. Im Sommer 2012 wechselt der Offensivallrounder zum FC Fulham.