Rezepte
Kürbis-Reibekuchen  Fotograf: Susanne Grön
 

Kürbis-Rezepte

Suppen, Nudelgerichte und Kürbisgemüse als Beilage. mehr

 

Kürbisse - die Herbstdelikatesse

Kürbispflanzen auf einem Feld. © dpa Kürbisse sind nicht nur kulinarisch, sondern auch optisch ein Genuss. Botanisch gehören sie zu den Beerenfrüchten.

Der Speisekürbis ist kein Gemüse, sondern eine Beerenfrucht. Ursprünglich stammt er aus Lateinamerika und gelangte im 16. Jahrhundert nach Europa. In Deutschland gibt es rund 800 verschiedene Sorten, die alle aus fünf bitter schmeckenden Wildformen gekreuzt und gezüchtet wurden. Rund 200 davon sind essbar.

Gesunde Frucht

Auf den Speisezetteln erfreut sich der Kürbis zurecht immer größerer Beliebtheit: Eine Kürbisfrucht enthält nur etwa 25 Kalorien auf 100 Gramm Fruchtfleisch und versorgt den Körper mit Vitaminen, Kalium, Kalzium und Zink. Die im Fruchtfleisch enthaltene Kieselsäure ist gut für das Bindegewebe, die Haut und die Nägel. Besonders im Herbst ist der Kürbis ein beliebtes Nahrungsmittel. Als Beilage, eingelegt, mit Risotto oder als Suppe - Kürbis eignet sich für die verschiedensten Gerichte. Sogar zu Marmelade, Pudding, Kompott oder Kuchen lässt sich die aromatische Frucht verarbeiten.

Beim Einkauf empfiehlt es sich, auf kleinere Exemplare mit Stiel zurückzugreifen. Sie haben ein festeres Fruchtfleisch mit weniger Fasern und einen intensiveren Geschmack als große Früchte. Ein reifer Kürbis klingt beim Klopfen auf die Schale leicht hohl und hat einen verholzten Stiel. Früchte ohne Stiel können Fäulnisbakterien enthalten und trocknen schneller aus. Kürbisse sollten kühl und dunkel gelagert werden. Blanchiert sind sie circa acht Monate tiefgekühlt haltbar.

Weitere Informationen
Exotische Kürbissuppe
 

Kürbis-Rezepte

Aus Kürbisfleisch - und kernen lässt sich Leckeres zubereiten - etwa Suppen, Nudelgerichte oder leckere Beilagen. mehr

Zubereitung

Es ist nicht immer ganz leicht, die harten Früchte zu zerteilen. Eva Morgenstern, Beraterin bei der Gartenakademie Rheinland-Pfalz, gibt dazu folgende Tipps:

  • Kürbisse waschen, dann halbieren und mit einem Elektromesser oder einem Beil stückeln und mit einem scharfen Messer schälen.
  • Alternativ kann man die Frucht bei 200 Grad etwa 40 bis 60 Minuten im Ofen backen und dann zerkleinern.
  • Es ist auch möglich, einen Kürbis im Ganzen zu kochen (vorher unbedingt einstechen), ihn dann zu zerkleinern und mit einem Messer oder Löffel zu entkernen und zu schälen.

aufgeschnittener Kürbis  Auch die Kürbiskerne sind essbar und verfeinern Backwaren und Salate. Je nach Sorte beträgt die Garzeit zwischen 15 und 30 Minuten, gefüllte Kürbisse brauchen 45 bis 60 Minuten. Da nicht alle Kürbisse ein ausgeprägtes Eigenaroma haben, sollten sie bei der Zubereitung pikant gewürzt werden. Generell eignen sich für Suppen eher wässrige Sorten, für Backwaren mehlige und trockene, für Süßspeisen und Salate sind süßlich schmeckende empfehlenswert. Durch das Probieren der Kürbisse im rohen Zustand lässt sich am besten der Geschmack herausfinden.

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Links

Wissenwertes zu Erzeugung, Kennzeichnung und Lagerung vom Infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft (aid).

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