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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Ein Auto auf einer verschneiten Allee.  Fotograf: Stefan Sauer
 
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Schneechaos Norddeutschland Winter 1978/79: Helfer der NVA auf der Autobahn. © picture-alliance/ ZB Fotograf: Michael Richter
 

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Vorsicht! Das Eis hält noch lange nicht

Sonne und glitzerndes Eis lockt im ganzen Norden Schlittschuhfahrer auf die gefrorenen Gewässer. Aber Vorsicht: Vielerorts ist das Eis noch zu dünn. Beim Betreten bestehe Lebensgefahr, warnen Polizei und Feuerwehr in den norddeutschen Bundesländern. Die Minusgrade in diesen Tage garantierten nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Flüssen tragfähig ist. So warnte am Donnerstag in Hamburg die Umweltbehörde vor dem Betreten des Eises auf der Außenalster. Die Eisdecke sei dünn und brüchig. Eltern sollten ihre Kinder auf die Gefahr hinweisen.

Alstereisvergnügen noch in weiter Ferne

Kaum hält sich ein paar Tage das Frostwetter, wächst bei dem einen oder anderen Hamburger schon die Hoffnung auf ein Alstereisvergnügen. Aber ein komplettes Zufrieren des großen Binnengewässers ist noch nicht in Sicht. "Es ist zu früh, auch nur daran zu denken", sagte ein Sprecher der Umweltbehörde am Donnerstag. Es müsse sehr lange sehr kalt sein, damit die Alster eine notwendige Kerneisschicht von mindestens 20 Zentimetern Dicke erreiche. Tagsüber Minusgrade und nachts knackiger Frost seien dafür Bedingung. Wichtig sei, dass das sogenannte Kerneis keine Luftblasen haben darf. Es müsse "richtig glasklares, ungeschichtetes Eis" sein. Daran sei frühestens nach zwei Wochen Dauer-Frost zu denken. "Dann wird es interessant", sagte der Sprecher.

In der Nacht zu Donnerstag wurden am Hamburger Flughafen minus 16 Grad Celsius gemessen. Es war somit die bislang kälteste Nacht in diesem Winter. Laut Wetterexperten sollen die eisigen Temperaturen in Norddeutschland bis Sonntag anhalten, erst Anfang kommender Woche wird es wieder milder. Aber das Thermometer bleibt weiter unter null - auch tagsüber.

Auch Maschsee braucht noch mehr Eiszeit

Der Maschsee in Hannover braucht mindestens 13 Zentimeter Eisdicke, um richtig tragfähig zu werden. Auch das werde frühestens in zwei Wochen der Fall sein, sagte ein Stadtsprecher. Einfluss auf eine Freigabe hätten auch die Sonneneinstrahlung oder eine neue Schneedecke, die sich isolierend auswirke. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) warnte vor tödlichen Gefahren beim Betreten der Eisflächen im Land. Dies gelte unter anderem für den Ems-Jade-Kanal in Ostfriesland, den Alfsee (Landkreis Osnabrück) und die Talsperre Thülsfeld (Landkreis Cloppenburg). Dort sei das Begehen des Eises verboten.

Es bleibt eiskalt im Norden

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Für andere Wasserflächen bestehe der Grundsatz: Betreten erst ab mindestens 13 Zentimetern Eisdicke. "Dazu muss es mindestens eine Woche richtig knackig gefroren haben", sagte eine Sprecherin des Landesbetriebes. Besonders dünn und brüchig sei das Eis unter Brücken und an Randzonen. Bei einem verdächtigen Knistern oder Knacken sollte das Eis sofort verlassen werden. Drohe es zu brechen, flach auf die Eisdecke legen und vorsichtig in Bauchlage zum nächsten Ufer robben.

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Zwei Kinder stehen an einem teilweise zugefrorenen See. © NDR Fotograf: Sinja Schütte
 
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Eine Frau geht vorsichtig über einen vereisten Fußweg, während ihr ein Streufahrzeug entgegen kommt. © dpa-Bildfunk/lni Fotograf: Lübke, Jochen
 

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