Großer Andrang beim "Tag der Seenotretter"
Fast alle 54 Stationen an Nord- und Ostsee standen am Sonntag den Besuchern offen. mehr
Hintergrund
Die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ist in Nord- und Ostsee im Einsatz.
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat auch im Jahr 2011 schon in vielen Einsätzen Menschen auf hoher See gerettet. Hier einige ausgewählte Fälle:
Juli: Seenotretter bergen vor Rügen einen Passagier vom Großsegler "Sedow". Der Mann hatte einen Herzinfarkt erlitten und wird zur Behandlung in das Krankenhaus Bergen auf Rügen transportiert.
Mai: 17 Angler werden aus akuter Seenot vor Rügen gerettet. Ihr 26 Meter langer Kutter ist nach Maschinenausfall manövrierunfähig, bei Windstärke sechs schlagen die Wellen zwei Meter hoch. Kreuzer "Eugen" ist fast zehn Stunden im Einsatz.
Mai: Retter holen in der Kieler Bucht einen kranken Kapitän von einem Containerschiff. Die Rettungsmänner des Seenotkreuzers "Berlin" übernehmen an Bord auch die medizinische Erstversorgung.
April: Ein 20 Meter langes Motorboot fängt auf der Flensburger Förde Feuer. Drei Menschen atmen Rauch ein und müssen in die Klinik. Die Feuerwehr, die mit dem Rettungsboot "Werner Kunze" im Einsatz ist, kann das Feuer löschen.
März: Ein Ausbilder für Mitarbeiter von Offshore-Windparks fällt vor Cuxhaven aus einem Schlauchboot. Mit dem Tochterboot des Kreuzers "Hermann Helms" erreichen die Retter den Schiffbrüchigen.
Februar: In der Jade-Weser-Mündung stürzt ein Matrose auf einem Saugbagger in eine Luke und verletzt sich schwer. Der Kreuzer "Vormann Steffens" bringt den Mann bei extrem schlechter Sicht zur Vogelschutzinsel Mellum, wo ein Hubschrauber den Mann übernimmt.
(Quelle: dpa)