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Im Kreis Dithmarschen ist ein seit Dienstagabend vermisster Junge tot aufgefunden worden. Einsatzkräfte entdeckten am Freitag die Leiche des 13-Jährigen. Sie lag nach Angaben der Polizei am Ufer des Flüsschens Miele in der Stadt Meldorf, etwa 200 Meter von der B 5 entfernt. Der Junge hatte zuletzt in einem Heim für behinderte Jugendliche in Epenwöhrden bei Meldorf gewohnt - der Villa Kunterbunt. Dorthin war er Dienstagabend nicht zurückgekehrt.
Nach Informationen der NDR 1 Welle Nord ergab eine Obduktion der Leiche, dass der Junge ertrunken ist. Wie der Leitende Oberstaatsanwalt mitteilte, konnten keine Anhaltspunkte für eine äußere Gewaltanwendung festgestellt werden.
Weil der 13-Jährige als zuverlässig galt, hatten die Heimbetreiber nach seinem Verschwinden sofort die Polizei alarmiert. Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr, Rotem Kreuz und DLRG suchte seit dem Morgen nach dem Jungen. Auch Spürhunde und Taucher waren im Einsatz. Um kurz vor 13 Uhr fanden die Einsatzkräfte schließlich die Leiche.
In der Villa Kunterbunt hat der Jugendliche seit einem halben Jahr gelebt.
Der Junge soll nach Angaben von Harald Pfannkuch, Geschäftsführer der Villa Kunterbunt in Epenwöhrden, seit einem halben Jahr in dieser heilpädagogischen Einrichtung gelebt haben. Der Jugendliche sei lernbehindert gewesen, habe sich aber orientieren können, so Pfannkuch. Betreiber der Villa Kunterbunt ist ein gemeinnütziger privater Dienstleister mit Sozialeinrichtungen in mehreren Bundesländern.