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NDR Verkehrsstudio
Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

Verkehrsmeldungen aus Schleswig-Holstein

Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr

 

Ist die Vollprivatisierung des UKSH vom Tisch?

Universitätsklinikum Schleswig Holstein in Kiel © dpa Fotograf: Horst Pfeiffer Detailansicht des Bildes Immer mehr Politiker rücken vom Verkauf des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein ab. Teil- oder Vollprivatisierung - wie geht es mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) weiter? Seit Jahren ist die Landesregierung auf der Suche nach Geldgebern, um die Zukunft der Krankenhäuser in Kiel und Lübeck zu sichern. Jetzt scheint Bewegung in die Operation "Klinikverkauf" zu kommen. Ein Sprecher des Wissenschaftsministeriums kündigte am Mittwoch an, dass Minister Jost de Jager (CDU) dem Kabinett am 13. September eine Beschlussvorlage vorlegen will. Über den Inhalt der Vorlage machte er keine Angaben.

FDP favorisiert Asset-Modell

Die FDP hat sich bereits klar positioniert. Der Koalitionspartner der CDU ist gegen eine Vollprivatisierung des UKSH und favorisiert die sogenannte Asset-Lösung. Dabei handelt es sich um eine Teilprivatisierung, bei der nur die Immobilien des UKSH verkauft werden. Investoren würden die alten Gebäude renovieren oder Neubauten errichten und diese anschließend an das UKSH vermieten. "Das wäre zurzeit die charmanteste Lösung", sagte FDP-Fraktionssprecher Frank Zabel. Privates Kapital sei nötig, um den baulichen Masterplan umzusetzen.

Grüne fordern gemeinsame Lösung aller Fraktionen

Monika Heinold, Grüne © dpa Fotograf: Angelika Warmuth Detailansicht des Bildes Monika Heinold von den Grünen favorisiert eine Teilprivatisierung des UKSH. Die CDU-Fraktion will auf ihrer nächsten Sitzung am 6. September über das UKSH beraten, sagte Fraktionsprecher Dirk Hundertmark. Es zeichnet sich ab, dass die Christdemokraten ebenfalls eine Teil-Privatisierung der Immobilien favorisieren. Diese Variante hatte auch de Jager immer wieder diskutiert. Unterdessen appellierten die Grünen an alle Landtagsfraktionen, sich zügig und mit einer möglichst breiten Mehrheit auf das Asset-Modell zu verständigen. Für die kommende Landtagssitzung im September habe die Partei einen entsprechenden Antrag eingebracht, teilte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, Monika Heinold, am Mittwoch mit. Auch die SPD lehnt eine völlige Privatisierung ab und fordert auf der Grundlage des Asset-Modells einen breiten Konsens.

Es fehlen 700 Millionen Euro für Neu- und Umbauten

Das Klinikum mit seinen rund 10.000 Mitarbeitern leidet an einem Investitionsstau. Einige Gebäude sind baufällig und die Technik teilweise nicht mehr auf dem neuesten Stand. Mehr als 700 Millionen Euro müssten nach Regierungsangaben in den kommenden zehn Jahren in das Klinikum gesteckt werden. Geld, das Schleswig-Holstein nicht hat.

Viele private Interessenten

Die Landesregierung hatte aus diesem Grund ein dreimonatiges Markterkundungsverfahren in Auftrag gegeben. Insgesamt 17 Interessenten reichten ihre Konzepte ein - darunter Klinik-Ketten, Medizintechnik-Firmen, Baukonzerne sowie Banken. Sie wären bereit, Millionen in die notwendigen Neu- und Umbauten des UKSH zu stecken.

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Die Einfahrt zum Lübecker Universitätsklinikum. © dpa Fotograf: Carsten Rehder
 

UKSH: Wissenschaftsrat für Trennung

Der Wissenschaftsrat hat sein Gutachten zur Zukunft des Uniklinikums Schleswig-Holstein vorgelegt. Die Experten empfehlen, die Fusion der Standorte Kiel und Lübeck rückgängig zu machen. (Meldung vom 08.07.2011) mehr

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Rettungswagen beim Universitätsklinikum. © dpa - Bildfunk Fotograf: Carsten Rehder
 

Privatinvestoren heiß auf UKSH

Unternehmen haben viele Vorschläge für eine mögliche Privatisierung. (Meldung vom 16.06.2011) mehr


Landtagsdebatte über Zukunft des UKSH

Die Landesregierung will das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein weiter privatisieren. (Meldung vom 25.03.2011) mehr