Verkehrsmeldungen aus Schleswig-Holstein
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Neue Überlandleitungen sollen Strom aus erneuerbaren Energien von Norden nach Süden transportieren.
Eine Stromtrasse als private Geldanlage - in einem bundesweiten Pilotprojekt können sich Schleswig-Holsteiner künftig an der Finanzierung von Stromleitungen beteiligen. Im Zuge der geplanten 380-Kilovolt-Leitung von Niebüll nach Brunsbüttel soll noch in diesem Jahr eine "Bürgerleitung" entstehen. Das teilten Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) und der Netzbetreiber Tennet am Mittwoch in Kiel mit. Die "Bürgerleitung" soll helfen, bei Anwohnern die Akzeptanz für den Bau neuer Leitungen zu verbessern und so die Energiewende voranzubringen.
Die Wertpapiere sollen nur von privaten Anlegern gekauft werden dürfen. Anwohner werden laut Tennet bevorzugt, damit sie von der neuen Höchstspannungsleitung an der Westküste finanziell profitieren können. Wer das will, muss voraussichtlich mindestens 1.000 Euro anlegen. Tennet stellte den Anlegern eine Verzinsung von 4,5 bis 5 Prozent in Aussicht. Die Wertpapiere sollen über lokal ansässige Geldinstitute vertrieben werden. Der Verkauf soll im zweiten Quartal des Jahres beginnen.
Die Investorengelder werden ausschließlich für die Westküsten-Leitung verwendet, die von Niebüll über Husum und Heide nach Brunsbüttel führen soll. Die Höhe der Bürgerbeteiligung kann demnach insgesamt 40 Millionen Euro beziehungsweise maximal 15 Prozent des Investitionsbudgets für die Leitung betragen.
Ein Sprecher von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) lobte das Vorhaben: "Dieses Pilotprojekt ist eine sehr gute Nachricht. Es zeigt, dass die Idee einer Bürgerdividende richtig und realistisch ist." Altmaier möchte die Idee auf ganz Deutschland ausweiten. Ziel ist es, wie in Schleswig-Holstein, mit Hilfe einer Bürgerdividende die Akzeptanz für neue Höchstspannungstrassen zu erhöhen. Der Minister will bald einen Plan vorlegen, wie er sich das vorstellt.
Dass die neue Trasse kommen soll, ist klar - über das Wie könnte ein Streit entstehen. Hochspannungsleitungen haben bis zu 380 Kilovolt und werden üblicherweise mit Strommasten über Land verlegt. Viele Anwohner haben aber Angst vor Elektrosmog und fürchten um ihre Gesundheit. Andere erwarten, dass ihre Eigenheime durch die Leitungen an Wert verlieren. Sie fordern deshalb, ein Erdkabel zu legen. Die kommen beispielsweise beim Anschluss von Offshore-Windparks zum Einsatz.
Tennet lehnt das bislang ab und erklärt, die Erdkabelverlegung sei an Land zu teuer und technisch problematisch. Auch Umweltminister Robert Habeck (Grüne) äußerte sich skeptisch. Er befürchtet, dass sich eine unterirdische Verlegung der Kabel wegen der hohen Kosten negativ auf die Strompreise auswirken könnte.
Erdkabel Dänemark
http://www.forum-netzintegration.de/uploads/media/DUH_Factsheet_Erdkabel-oder-Freileitung_03.pdf Mal Googeln!! Gruß [mehr]
Interessanter Hinweis
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