Segelmacher Bertil Balser inspiziert ein kaputtes Segel, das ein Kunde am Morgen abgegeben hat.
Ein Segel nimmt ausgebreitet oft die ganze Bodenfläche ein - da heißt es: Überblick behalten!
Bertil hat das Problem gefunden: ein loser Faden und ein Loch in der Lasche.
Erstmal trennt der Segelmacher die Naht auf, um die kaputte Lasche zu entfernen.
An der Nähmaschine fühlt sich Bertil sicher. Seit Jahren ist sie sein Werkzeug, um damit Segel zu machen und zu reparieren.
Ruck, zuck näht er die neue Lasche an.
Bertil und Tammo arbeiten zusammen auf der Kieler Woche und stehen sich beratend zur Seite.
Das wichtigste Werkzeug in einer aus Segelstoff selbst genähten Umhängetasche: Schere, Stift und Teppichmesser.
Natürlich sind viele verschiedene Segelstoffe im Lager - die Garantie für ein gut laufendes Geschäft.
Sollte die Sonne zu stark blenden, hat Bertil die Sonnenbrille stets zur Hand.
Von der anderen Seite muss die neu eingesetzte Lasche zusätzlich vernäht werden, damit sie dem Wind standhält.
Tammo bedient einen Kunden, der sein ausgebessertes Segel abholt.
Das große Stück Tuch aus Folie und Polyestergewebe ist so schwer, dass Tammo mit anpacken muss um es zum Boot zu tragen.
Zurück im Zelt wartet schon wieder ein neuer Kunde mit einem kaputten Segel auf den Experten.
Auf wenigen Quadratmetern arbeiten Bertil und Tammo zusammen - mit sichtlichem Erfolg: Beide Segel passen auf den Boden.
Tammo hat das Manko schnell entdeckt: Das Segel benötigt eine neue Latte.
Arbeitsteilung: Während Tammo das graue Segel auf weitere Mängel untersucht, sägt Bertil die neue Latte zurecht.
Während bestimmte Segel an manchen Stellen geklebt werden können, muss Tammo dieses nähen. Ein einfacher Polyesterklebestreifen würde sofort wieder abreißen.
Das Segel ist wieder segeltüchtig. Bertil legt es zusammen, sodass es am nächsten Morgen abgeholt werden kann.