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Ein Schwan hält die Feuerwehr im Kreis Schleswig-Flensburg stundenlang in Atem.
Ein junger Schwan hat am Mittwochabend die Feuerwehr in der Nähe von Wees im Kreis Schleswig-Flensburg einige Stunden beschäftigt. Das Tier saß in einem großen See neben der Bundesstraße 199 fest. Die plötzlichen Minustemperaturen hatten den Jungschwan anscheinend überrascht. Er war mit seiner linken Seite festgefroren. Spaziergänger hatten ihn entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte rückten an und versuchten, das Tier von der Landseite aus zu retten - vergebens.
Mehrere Helfer in Überlebensanzügen wurden daraufhin mit Spitzhacke für den Eisaufbruch sowie einem Fangnetz ausgerüstet. Mit einem Rettungsboot pirschten sie sich im Dunkeln Meter für Meter heran. Als die Feuerwehrkräfte den Schwan mit dem weißen Netz einfangen wollten, befreite sich das Tier mit einem Stoß aus dem Eis. Der Schwan flatterte weiter auf den See hinaus. Fliegen konnte er nicht mehr, da er anscheinend verletzt war. Weitere Rettungsversuche blieben erfolglos.
"Der Schwan muss erst wieder zur Ruhe kommen. Wir werden uns überlegen, wie das Tier am besten und ohne Verletzungen gerettet werden kann", sagte Wehrführer Bastian Meyer von der Glücksburger Wehr. Heute wollen die Helfer bei Tageslicht und mit Hilfe eines Tierarztes einen weiteren Versuch starten, den Schwan einzufangen.