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Ein rechter Verein mit Wurzeln in Schleswig-Holstein ist offenbar ins Visier des Bundesamtes für Verfassungsschutz geraten. Der "Schulverein zur Förderung der Russlanddeutschen in Ostpreußen e.V." hört sich zunächst harmlos an, doch Experten sehen in dem Verein eine Ideenschmiede für rechtsextremes Gedankengut, mit Bedeutung für Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet. Der Verein existiert seit mehr als zwei Jahrzehnten, ist offiziell in München gemeldet, gesteuert wird er nach Recherchen von NDR 1 Welle Nord und Schleswig-Holstein Magazin allerdings zentral aus Schleswig-Holstein.
Der "Schulverein zur Förderung von Russlanddeutschen in Ostpreußen" ist ins Blickfeld des Verfassungsschutzes geraten. Gesteuert wird er nach NDR Recherchen zentral aus Schleswig-Holstein.
Geführt wird der Verein laut einem aktuellem Registerauszug von einem Kieler. Henning P. betreibt eine Heilpraktiker-Praxis mitten in der Landeshauptstadt. Szenekenner wie der Autor Andreas Speit halten den Vereinsvorsitzenden für eine wichtige Figur in der rechten Szene. Und auch dem Bundesamt für Verfassungsschutz ist der Verein bekannt, vor allem wegen seiner Verflechtungen mit dem rechten Verlag "Lesen und Schenken" aus Martensrade (Kreis Plön), heißt es auf Anfrage.
Der rechtsextreme »Schulverein zur Förderung der Rußlanddeutschen in Ostpreußen e.V.« und eine Grußbotschaft eines Landesministers Das paßt doch ins Bild der Unterstützung des NSU durch den... [mehr]
Deutscher Bundestag: Drucksache 13/5288 vom 16.07.1996
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke und der Gruppe der PDS - Drucksache 13/5166 - Der rechtsextreme »Schulverein zur Förderung der Rußlanddeutschen in... [mehr]