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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Neonazi-Trio machte Urlaub auf Fehmarn

Südstrand in Burgtiefe auf Fehmarn © Tourismus-Service Fehmarn Fotograf: Thomas Nyfeler Detailansicht des Bildes Zwischen 2005 und 2010 war das Urlaubsziel des rechtsextremen Trios immer Fehmarn. Die Polizei hat neue Spuren des rechtsextremen Zwickauer Terror-Trios aufgespürt, und diese führen nach Schleswig-Holstein. Die drei Mitglieder des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) haben sich regelmäßig auf der Insel Fehmarn aufgehalten. Das wurde der NDR 1 Welle Nord aus Ermittlerkreisen bestätigt. Das Trio verbrachte dort von 2005 bis 2010 jeweils mehrere Wochen lang seinen Urlaub im Wohnmobil. Sie fuhren mit dem Schlauchboot, paddelten oder surften. An der Ostsee knüpften die drei auch Urlaubsbekanntschaften, die sie über die Jahre pflegten.

Urlaubsbekanntschaften des Trios sind schockiert

Nach Bekanntwerden der Mordserie meldeten sich die Urlaubsbekanntschaften nun bei der Polizei und übergaben den Ermittlern Fotos und Videos. Die Zwickauer Neonazis sind darauf eindeutig zu erkennen. Ein Bild zeigt einen der mutmaßlichen Tatverdächtigen in einem T-Shirt, das er später auch bei einem Banküberfall trug. Die Urlaubsbekanntschaften werden ausdrücklich nicht zu den mutmaßlichen Unterstützern gezählt. Sie sind Zeugen, die zutiefst erschüttert waren, als sie von den Straftaten des Trios erfuhren, so ein Kriminalist.

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat bereits in der vergangen Woche auf einem großen Campingplatz auf der Insel ermittelt. Das bestätigt unter anderem der Bürgermeister Otto-Uwe Schmiedt (parteilos). Bei 600.000 Feriengästen pro Jahr sei es leicht in der Menge unterzutauchen, so Schmied weiter. Er geht davon aus, dass sich das Trio besonders unauffällig verhalten hat. Ihm sei nicht bekannt, dass es auf einem der 17 Inselcampingplätze ein rechtsradikales Treffen gegeben habe. Das BKA wollte sich aus ermittlungstaktischen Gründen bislang nicht äußern.

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Collage zu Nazi-Terror - Haus in Zwickau. Davor Fahndungsbilder von Beate Z., Uwe B. und Uwe M. © dapd Fotograf: Frank Doebert, Peter Endig
 

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Verfassungsschutzpräsident Büddefeld im Landesfunkhaus Kiel  Fotograf: Gill, Constantin
 

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NDR 1 Welle Nord

Verfassungsschutzpräsident Büddefeld gab in der "Zur Sache"-Sendung Einschätzungen zur rechtsextremistischen Szene in Schleswig-Holstein. Er sieht eine Veränderung hin zum aktionistischen Bereich.(Meldung vom 20.11.2011) mehr

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Nahaufnahme von Springerstiefel © dpa Fotograf: Bernd Thissen
 

Rechter Terror: Verbindungen in den Norden?

Das Neonazi-Trio aus Zwickau hatte offenbar Kontakte nach Schleswig-Holstein. (Meldung vom 19.11.2011) mehr


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