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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

Verkehrsmeldungen aus Schleswig-Holstein

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Projekt Port Olpenitz: Eine Chronologie

Oktober 2006: Die Port Olpenitz GmbH unterzeichnet mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben den Kaufvertrag für das ehemalige Marineareal an der Schleimündung bei Kappeln (Kreis Nordfriesland). Auf dem 170 Hektar großen Gelände werden knapp 1.000 Ferienhäuser, 1.500 Hotelbetten und 2.500 Bootsliegeplätze geplant, außerdem ein Spaß- und Wellnessbad sowie ein großes Veranstaltungszentrum. Etwa 1.000 Arbeitsplätze sollen entstehen. Das Projekt wird mit rund 500 Millionen Euro veranschlagt.

15. Oktober 2008: Im Beisein von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Werner Marnette (CDU) erfolgt der erste Spatenstich in Port Olpenitz.

12. März 2009: Das Oberverwaltungsgericht Schleswig kippt den ursprünglichen Bebauungsplan. Die Richter sehen Verstöße gegen Natur- und Umweltschutz. Sie geben damit einer Klage von Naturschutzverbänden statt.

24. März 2009: Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) lädt Investoren und Umweltschützer zu einem Gespräch ein. Beide Seiten einigen sich auf einen Kompromiss.

24. April 2009: Der neue Bebauungsplan wird vorgestellt. Naturschutzrelevante Gebiete an der Schlei im Norden des Projektareals werden bei der Bebauung ausgespart. 18 Hektar Fläche und ein großes Hotel fallen damit weg. Einige Freizeitanlagen müssen deutlich verkleinert werden. Am selben Tag wird das erste fertig gestellte Musterhaus präsentiert.

07. Oktober 2009: Die Stadt Kappeln beschließt einen neuen Bebauungsplan und macht damit den Weg frei für den Bau der Freizeitanlage.

09. Oktober 2009: Mit einem im Hafen versenkten Anker legen Investoren, Naturschützer und Politiker offiziell den Grundstein für Port Olpenitz.

12. Oktober 2009: Der Abriss der alten Marinegebäude beginnt.

November 2009: Die Bauarbeiten für die Ferienanlage laufen an.

August 2010:  Die Erschließungsmaßnahmen zur Verlegung von Gas, Wasser, Strom und Telekommunikation beginnen.

13. September 2010:  Landwirtschaftsministerin Juliane Rumpf (CDU) übergibt einen Förderbescheid über 700.000 Euro für Küstenschutzmaßnahmen.

21. Oktober 2010:  In Port Olpenitz wird Richtfest für den ersten Bauabschnitt gefeiert.

22. Dezember 2010: Das erste fertig gestellte Haus wird offiziell an den Käufer übergeben.

07. Oktober 2011: Geschäftsführer Jaska Harm legt nach einem monatelangen Streit mit dem Hauptinvestor EQK Port Olpenitz Inc. seinen Posten nieder. Das US-Unternehmen hält 90 Prozent an der Port Olpenitz GmbH.

19. Oktober 2011:  Die Port Olpenitz GmbH meldet Insolvenz an. Das bestätigt der vorläufige Insolvenzverwalter Rainer Eckert. Die Port Olpenitz GmbH hat Verbindlichkeiten von 27 Millionen Euro.

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Computerbild vom Port Olpenitz bei Kappeln © dpa Fotograf: Ehrenberg/ITWF
 

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Das Tourismusgroßprojekt Port Olpenitz bei Kappeln kann vorerst nicht weiter gebaut werden. (Meldung vom 19.10.2011) mehr


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