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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Lösungsideen für Streit um Maisanbau

Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsministerin Juliane Rumpf und der Präsident des Bauernverbandes Werner Schwarz © Christian Nagel Detailansicht des Bildes Haben die Empfehlungen vorgestellt: Landwirtschaftsministerin Rumpf und Bauernverbandspräsident Schwarz Für die Landwirte ist der Mais wirtschaftlich meist unverzichtbar - doch Umweltschützern ist er ein Dorn im Auge. Sie kritisieren ihn wegen Grundwasserverschmutzung und Artenrückgang. Wenn es um den Anbau von Mais in Schleswig-Holstein geht, scheiden sich die Geister. Damit soll jetzt Schluss sein: Landwirtschaftsministerin Rumpf will den Maisanbau in Schleswig-Holstein verbessern und hat dazu Empfehlungen vorgestellt, die den Landwirten aufzeigen sollen, was sie besser oder anders machen können. Das gilt zum Beispiel für die Fruchtfolge, die Winterbegrünung und die Düngung.

Landwirte müssen nicht mitmachen

Die Vorschläge sind im Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsministerium, dem Bauernverband, der Landwirtschaftskammer und dem Verband der Lohnunternehmer erarbeitet worden. Allerdings steht es den Landwirten frei sich an diese Empfehlungen zu halten. Umweltschützer halten davon nicht viel. Ina Walenda vom BUND Schleswig-Holstein sagte, die Empfehlungen seien zwar gut gemeint, aber wenn es um Geld gehe, brächten freiwillige Regelungen gar nichts. Der Maisanbau in Schleswig-Holstein müsse in jedem Fall gesetzlich geregelt werden.

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