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Häuser in Riesa stehen im Hochwasser der Elbe. © dpa
 
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Flutopfer brauchen Hilfe - mehr Informationen bei tagesschau.de.

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Überblick
Eine Tafel an einer Hauswand zeigt die Höchststände der Elbe in Lauenburg © NDR Fotograf: Thorsten Phillips
 

Alle Infos zum Hochwasser an der Elbe

Die Flutwelle der Elbe hat ihren Höhepunkt überschritten. Aber die Lage bleibt angespannt. mehr

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Wasserpegel in Lauenburg
 
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Die Elbflut in Lauenburg

Sehen Sie hier, wie sich der Wasserpegel in Lauenburg von Sonnabend bis Donnerstagabend verändert hat.

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Hochwasser-Hilfe in Lauenburg

Die Stadt Lauenburg informiert auf ihrer Internetseite www.lauenburg.de über die Hochwasserlage und Hilfsmöglichkeiten.

WETTER
NDR Verkehrsstudio
Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

Verkehrsmeldungen aus Schleswig-Holstein

Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr

 

Aufräumarbeiten in Lauenburg laufen

Der Pegelstand der Elbe sinkt in Lauenburg weiter - Die Bewohner der vom Hochwasser überfluteten Altstadt sind am Sonnabend in ihre Häuser zurückgekehrt. Gemeinsam mit Statikern durften sie die Gebäude betreten. Diese überprüfen ein Haus nach dem anderen. Sind diese sicher, dürfen die Bewohner dort bleiben. Bis zum frühen Nachmittag hatten die meisten der rund 300 von der Evakuierung Betroffenen Lauenburger ihre Wohnungen und Häuser aufgesucht, wie Tom Reher vom Krisenstab der Stadt sagte. Wer wolle, könne in seiner Wohnung bleiben. Der Strom sollte allerdings erst am Sonntag wieder angeschaltet werden. Eine Frau freute sich, nach einer Woche endlich wieder im eigenen Bett schlafen zu können. Es gab aber auch enttäuschte Gesichter: In einige Wohnungen war dreckiges Elbwasser gelaufen. Die Feuerwehr pumpt die Wohnungen bis auf einen Zentimeter Höhe leer. Um den Rest müssen sich die Bewohner selbst kümmern. Viele Häuser sind aber auch trocken geblieben.

Deiche halten bislang

Bereits am Freitag hatten Statiker etwa die Hälfte der rund 170 betroffenen Gebäude auf Einsturzgefahr hin untersucht. Größere Gebäudeschäden, die die Statik beeinträchtigt hätten, seien nicht gefunden worden, sagte Reher. Laut Krisenstab bleibt das Gebiet aber für Fußgänger und Autofahrer bis auf weiteres gesperrt, zum Schutz vor Hochwasser-Touristen. Außerdem wird es strenge Hygiene-Auflagen geben. Der Krisenstab befürchtet, dass durch das verschmutzte Elbwasser Keime und Krankheitserreger in die Altstadt gelangt sind. Noch immer sind Hunderte Helfer im Einsatz, unter anderem um die Deiche zu kontrollieren. Sie sind laut Krisenstab stabil - Entwarnung gibt es aber nicht. "Wir haben in Sachsen-Anhalt gesehen, wie schnell es gehen kann", sagte Krisenstabssprecher Peter Schütt. Unterdessen sinkt der Pegelstand weiter um rund einen Zentimeter pro Stunde. Am Sonnabend lag die Marke in Hohnstorf gegenüber von Lauenburg bereits wieder bei knapp neun Metern und damit wieder unter dem Höchststand von 9,22 Metern während des Hochwassers von 2011.

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Zwei Fluthelfer pumpen Wasser aus dem überfluteten Bereich.
 
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In Lauenburg entspannt sich die Lage

14.06.2013 | 19:30 Uhr
NDR Fernsehen: Schleswig-Holstein Magazin

Der Pegel in Lauenburg sinkt weiter. Am Samstag können die Anwohner der Altstadt in ihre Häuser zurückkehren. Langsam wird aber auch das Ausmaß der Schäden sichtbar.

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Soforthilfe von zwei Millionen Euro

Der schleswig-holsteinische Landtag hat den Weg für eine Soforthilfe für die vom Hochwasser betroffenen Lauenburger frei gemacht. Die Abgeordneten stimmten einer Summe in Höhe von einer Million Euro zu. Den gleichen Betrag packt der Bund oben drauf. Pro Haushalt gibt es bis zu 7.500 Euro, unbürokratisch und ohne Nachweise. Ein einfacher Antrag mit einigen Schadensangaben reicht aus.

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Wer zahlt die Hochwasserschäden?

Auf viele Flutopfer kommen hohe Kosten zu. Doch welche Versicherung zahlt und wer hilft, wenn keine Versicherung vorhanden ist? NDR.de beantwortet die wichtigsten Fragen. mehr

Möglich macht das der sogenannte Fluthilfe-Fonds, den Bund und Länder am Donnerstag gemeinsam vereinbart haben. Wie groß der Hilfstopf sein wird, ist noch nicht sicher. In Berliner Koalitionskreisen ist von bis zu acht Milliarden Euro die Rede. Auch die Firmen im Lauenburger Industriegebiet können auf finanzielle Hilfen hoffen, auch wenn keine größeren Schäden entstanden sind. Den Betrieben seien Kosten durch die Umlagerung von Waren und Rohstoffen entstanden, sagte Landeswirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) bei einem Ortstermin. Man sei in intensiven Gesprächen.

Debatte über Finanzierung des Hochwasserschutzes

Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hat die Bundesregierung aufgefordert, dauerhaft mehr Geld als bisher für den Hochwasserschutz bereitzustellen. Der SPD-Politiker sagte der "Stuttgarter Zeitung" (Donnerstagsausgabe), der Bund müsse die Finanzierung des Hochwasserschutzes im Binnenland neu ausbalancieren und an den Küstenschutz anpassen. "Heute ist die Lastenverteilung beim Hochwasserschutz im Binnenland zu 60 Prozent beim Bund und zu 40 Prozent bei den Ländern. Beim Küstenschutz sind es 70 zu 30."

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Einsatzkräfte derFeuerwehr stehen bereit. © NDR Fotograf: Maja Bahtijarevic
 
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Feuerwehr, THW, Bundeswehr und andere Hilfsorganisationen bieten einen ganzen Fuhrpark an Einsatzfahrzeugen in Lauenburg auf.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 15.06.2013 | 17:00 Uhr

NDR Logo
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Aktuelle Pegelstände
Pegelstände im Norden
Schnackenburgkeine Daten
Dömitzkeine Daten
Hitzackerkeine Daten
Neu Darchaukeine Daten
Bleckedekeine Daten
Boizenburgkeine Daten
Hohnstorf (bei Lauenburg)keine Daten
Programm-Tipp
Feuerwehr, THW und Helfer stapeln Sandsäcke zum Schutz gegen das Hochwasser in Lauenburg © NDR Fotograf: Maja Bahtijarevic
 

Zur Sache: Eine Stadt dankt den Helfern

16.06.2013 | 18:05 Uhr
NDR 1 Welle Nord

Anwohner und Helfer aus Lauenburg sprechen am Sonntag in der Sendung "Zur Sache". mehr

Videos
Das teilweise überflutete Lauenburg aus der Luft.
 
Video

Überwachung des Elbehochwassers aus der Luft

14.06.2013 | 19:30 Uhr
NDR Fernsehen: Schleswig-Holstein Magazin

Soldaten aus Appen fliegen über das Hochwassergebiet.

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Reportage
Angela Merkel schüttelt einer Helferin in Lauenburg die Hand © NDR Fotograf: Maja Bahtijarevic
 

Merkel: Blitzbesuch in Wanderschuhen

Die Kanzlerin verschaffte sich am Mittwoch ein Bild von der Hochwasserlage in Lauenburg. mehr


Baumstämme fischen: DLRG hilft bei Hochwasser

Die DLRG fährt mit dem Boot über die Elbe, um gefährliche Trümmer herauszufischen. mehr

Hintergrund
Ein Mann deutet auf die Wassermassen hinter einem Deich. © NDR Fotograf: Maja Bahtijarevic
 

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Michael Lange ist für die Deichsicherheit im Industriegebiet verantwortlich. mehr


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