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Das siebenjährige Mädchen liegt nach dem Unfall auf der Intensivstation eines Hamburger Krankenhauses.
Die Siebenjährige, die am Heiligabend in einer Kirche in Bad Segeberg schwere Verbrennungen erlitten hatte, ist aus dem künstlichen Koma erwacht. Den Ärzten zufolge macht die Behandlung des Mädchens langsame Fortschritte. Lena sei mittlerweile von der Spezialstation für Schwerbrandverletzte auf eine normale Intensivstation verlegt worden, sagte der Sprecher des Erzbistums Hamburg, Marco Chwalek, am Donnerstag. Sie wird aber vermutlich jahrelang auf intensive Pflege angewiesen sein.
Bei einem Krippenspiel am Heiligabend hatte das Lamm-Kostüm des Mädchens Feuer gefangen. Das Kind zog sich schwerste Verbrennungen an Kopf, Armen, Hals und Brust zu. Wegen der starken Schmerzen hatten die Ärzte des Kinderkrankenhauses Wilhelmstift in Hamburg-Rahlstedt die Siebenjährige ins künstliche Koma versetzt.
Für den Beistand, der auch von Psychologen, dem Katholischen Wilhelmstift und von vielen Menschen aus Schleswig-Holstein kommt, bedankte sich Lenas Familie am Donnerstag mit einem offenen Brief in zwei Tageszeitungen.
Kontoinhaber: Kirchengemeinde St. Johannes
Kontonummer: 14 26 040 100
Bankleitzahl: 400 602 64
Kreditinstitut: Darlehnskasse Münster
Stichwort: "Krippenspiel"
Da die Familie für den Heilungsprozess auch auf Spenden angewiesen ist, hat die Kirchengemeinde St. Johannes in Bad Segeberg ein Konto eingerichtet. Die Versicherung des Erzbistums Hamburg wird wohl einige Arztkosten übernehmen. Nach Angaben des Bistumssprechers wird das derzeit geklärt. Noch immer nicht geklärt ist, was das Unglück in der katholischen Kirche in Bad Segeberg auslöste. Die Polizei ermittelt, geht aber von einem Unglücksfall aus. Lenas Kostüm hatte nach bisherigen Erkenntnissen wohl an einer Kerze Feuer gefangen.