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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Bunter Sternenzauber beendet Kieler Woche

Mit einem großen und bunten Feuerwerk über der Kieler Förde ist am späten Sonntagabend traditionell das größte Volksfest Nordeuropas beendet worden. Gegen 23 Uhr schossen die Raketen zum Himmel. Knapp 20 Minuten lang versank die Landeshauptstadt in einem Sternenzauber - das Ganze abgerundet mit Musik. Während am Vormittag starker Regen den Besucherandrang an der Kiellinie und rund um den Rathausplatz noch gedämpft hatte, kamen zum Abschluss-Feuerwerk am Kieler Innenhafen viele Tausende Schaulustige. Noch bis zum Abend bummelten die Besucher über die Partymeile, bestaunten Schiffe, hörten Musik. Einige feierten noch bis in die Morgenstunden in den vielen Bars und Kneipen der Stadt weiter.

Weniger Polizei-Einsätze als im vergangenen Jahr

Jubel beim Tor durch Deutschland gegen Dänemark © NDR Media / Axel Herzig Fotograf: Axel Herzig Detailansicht des Bildes Zehntausende deutsche Fußballfans feiern beim Public Viewing auf der Kieler Woche. Die Bilanz der Veranstalter und der Polizei fiel nach dem neuntägigen Volksfest positiv aus. Trotz widriger Wetterbedingungen feierten knapp drei Millionen Gäste. Selten sei eine Kieler Woche so entspannt und so friedlich verlaufen wie diese, sagte Kiels Bürgermeister Peter Todeskino am Sonntagnachmittag. Laut Angaben der Polizei hat sich das Sicherheitskonzept bewährt. Die Anzahl der Straftaten ist geringer als im Vorjahr. Bis Sonntagmittag wurden 115 Anzeigen registriert, im vergangenen Jahr waren es 144. Besonders häufig rückten die Beamten wegen einfacher (78) und gefährlicher Körperverletzung (26) aus. "Hier hat es aber einen deutlichen Rückgang gegeben", sagte Thomas Bauchrowitz, der Leiter der Polizeidirektion Kiel. Stark zugenommen hätten jedoch Pkw-Aufbrüche.

Weltgrößtes Segelereignis vor Schilksee

Zu den Segelregatten hatten sich 3.500 Starter aus mehr als 40 Staaten angemeldet. Allerdings kamen nur wenige internationale Olympia-Starter nach Kiel. Viele Sportler bereiten sich zurzeit auf die Olympischen Spiele im August in London in ihrer Heimat vor. Dennoch bleibt die Kieler Woche die weltgrößte Regatta-Serie - auch wenn vor Schilksee keine Weltcup-Finals mehr ausgetragen werden. Im kommenden Jahr wird die Segelregatta Teil einer neu gegründeten Europa-Serie sein. Bereits dieses Jahr hatten die Veranstalter blitzschnell auf die erst im Mai für 2016 neu eingeführten Olympia-Disziplinen reagiert und das Kiten als Demonstrationssport aufgenommen. "Die Kieler Woche ist die innovativste Regatta der Welt", betonte der nach 26 Jahren scheidende Organisationschef Jobst Richter.

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Steuermann Wolfgang Hunger aus Strande in der Klasse 505 © picture-alliance
 

Kieler Woche: Hunger feiert seinen 20. Titel

Bei der Kieler Woche hat Rekordsieger Wolfgang Hunger seinen 20. Gesamtsieg im 505er ersegelt. Der Lübecker Simon Grotelüschen kam bei den Laserseglern hingegen nur auf Rang zwei. mehr

Maritimer Höhepunkt: Parade der Groß- und Traditionssegler

Eines der Highlights war wie jedes Jahr die Windjammerparade am Sonnabend. Die mehr als 100 Groß- und Traditionssegler konnten unter vollen Segeln aus dem Kieler Hafen auslaufen. An der Spitze der Formation fuhr die Dreimastbark "Alexander von Humboldt II". Bei einer leichten Brise und vielen sonnigen Abschnitten versammelten sich fast 100.000 Schaulustige am Ufer der Förde, um die imposante Karawane zu beobachten.

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Die Windjammerparade - angeführt von der "Alexander von Humboldt II"  Fotograf: Angelika Warmuth
 

Fast 100.000 Zuschauer bei Windjammerparade

Die traditionelle Windjammerparade der Kieler Woche hat am Sonnabend knapp 100.000 Menschen an die Förde gelockt. Die "Alexander von Humboldt II" führte die rund 120 Schiffe an. mehr

Viele Stars auf der NDR Bühne

Auch vor der NDR Bühne am Ostseekai feierten Zehntausende Menschen ausgelassen. Die NDR 1 Welle Nord, NDR 2, N-JOY und das Schleswig-Holstein Magazin holten nationale und internationale Musikstars wie Stefan Gwildis, Frida Gold, Stefanie Heinzmann oder Kim Wilde auf die Bühne. Ein Highlight war auch das Finale des "Schleswig-Holstein Hammers".

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