Der Pegelstand der Elbe sinkt auch in Lauenburg weiter. Am Sonnabend kehren die ersten Anwohner ...
... mit Sack und Pack in die Altstadt zurück.
Die Aufräumarbeiten sind in vollem Gange.
In dieser Straße stapeln sich noch die Sandsäcke.
Auch einen Feuerwehrschlauch ...
... gilt es einzurollen.
Das Kopfsteinpflaster ist gezeichnet vom Hochwasser.
Die Pumpen laufen.
Das Abpumpen des Wassers aus den Wohnungen sorgt für neugierige Blicke.
Zu den Rückkehrern gehören auch Jens Brunke, Andrea Reese und Christian von Malothke.
Rückblende: Am 9. Juni beginnen die Vorbereitungen für das angekündigte Hochwasser in Lauenburg. Ob die mobilen Flutschutzwände halten, sollte sich erst später herausstellen.
Die Bürger treffen Maßnahmen, um sich gegen das erwartete Hochwasser zu schützen. Mit Planen und Sandsäcken wollen sie Hauseingänge und Fenster schützen.
An der Palmschleuse im Osten Lauenburgs stapeln Helfer im Akkord Sandsäcke.
Am 10. Juni ist Ministerpräsident Torsten Albig in Lauenburg, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Er spricht mit Helfern im Hochwassergebiet.
Am Mittag des 10. Juni erreicht der Pegelstand eine Höhe von 9,26 Metern. Die Bundeswehr sorgt für Nachschub mit Sandsäcken.
Langsam bahnt sich das Wasser seinen Weg auch durch die Kanalisation und drückt nach oben.
Bis zum frühen Morgen des 11. Juniversuchen 1.000 Hilfskräfte, mithilfe von fünf Spezialpumpen gegen die Wassermassen zu kämpfen. Dann stellen sie die Pumpen ab. Zu viel Wasser dringt durch die Kanalisation nach.
Die Altstadt steht einen guten halben Meter unter Wasser und der Strom wird abgestellt.
Alle Helfer und Pumpen werden abgezogen - es ist zu gefährlich, sich in dem Gebiet aufzuhalten.
Aus der Luft ist erkennbar, wie sehr die Wassermassen die Stadt bedrohen.
Am Donnerstag geht das Wasser langsam zurück, doch die Lage in Lauenburg bleibt angespannt. Helfer des Technischen Hilfswerk waten durch die überflutete Unterstadt.