Fünf Schiffsnachbauten aus dem Mittelalter sind über die Pfingsttage in Kiel zu bewundern gewesen.
Die Originale wurden im 14. Jahrhundert vom Seeräuber Klaus Störtebeker auf der Nord- und Ostsee gejagt.
Die Nachbauten am Schifffahrtsmuseum in Kiel sind jedoch nicht älter als 20 Jahre.
Die "Hansakogge" ist ein originaltreuer Nachbau der Bremer Kogge von 1380.
Die "Wissemara" - ein Nachbau der Poeler Kogge von 1354.
Das kleinste Handelsschiff "Kamper Kogge" mit einer Länge von 21,60 Metern hat den ältesten Ursprung - und zwar aus dem Jahr 1336.
Die Lisa von Lübeck ist die Rekonstruktion eines Kraweels aus dem 15. Jahrhundert. Ihr Heimathafen ist der Lübecker Museumshafen am Traveufer der Altstadt.
Viele Besucher bewundern am Schifffahrtsmusuem die authentischen Schiffe. Nach Angaben der Organisatoren haben über Pfingsten Tausende Menschen die moderne Technik an Bord der Nachbauten bestaunt.
Sie werden von den "Original 1. Kölner Piraten" mit Kanonenschüssen empfangen.
Die Idee für das Piratenlager ist beim Karneval entstanden. Die Kostüm-Gruppe "Original 1. Kölner Piraten" fand 1988 zusammen, der wahre Ursprung liegt jedoch 20 Jahre weiter zurück.
Die Piratencrew von Käpitän Kalli hat heute mehr als 20 Mitglieder. Die Kostümierung...
...und die original nachgebaute Bewaffnung verleihen der Crew einen faszinierenden Look. Jack Sperrholz (l.) ist eine der größten Attraktionen im Piratenlager.
Am Land wird nicht nur durch die Piraten, sondern auch durch einen historischen Markt eine einzigartige Atmosphäre geschaffen,...
...was ohne die unzähligen Requisiten nicht möglich gewesen wäre.