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NDR Verkehrsstudio
Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

Verkehrsmeldungen aus Schleswig-Holstein

Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr

 

De Jager: "Der Winter kann kommen"

Ein Streufahrzeug wird mit Salz befüllt. © dpa/Picture-Alliance Fotograf: Jens Wolf Detailansicht des Bildes Landesweit sind rund 30.000 Tonnen Streusalz für den Winterdienst eingelagert. (Themenbild) Die Autobahn- und Straßenmeistereien in Schleswig-Holstein sind für Schnee und Eis im kommenden Winter gerüstet. Davon ist Verkehrsminister Jost de Jager (CDU) überzeugt. Rund 30.000 Tonnen Streusalz sind nach seinen Worten landesweit auf 54 Lager verteilt. Mehr als 550 Fahrzeuge von Autobahn- und Straßenmeistereien sowie privaten Unternehmen könnten im Notfall das Streugut auf die Straßen bringen, sagte der Minister am Montag bei einem Besuch in Elmshorn (Kreis Pinneberg). "Um die Sicherheit des Verkehrs und damit zigtausender Autofahrer zu gewährleisten, werden unsere Mitarbeiter notfalls rund um die Uhr im Einsatz sein." In Schleswig-Holstein müssen knapp 8.200 Kilometer Autobahnen sowie Bundes-, Landes- und Kreisstraßen gestreut werden.

Vorbereitende Maßnahmen gegen Glätte

De Jager mahnte alle Autofahrer, sich frühzeitig auf die Frostperiode einzustellen. Das Land selbst habe sich mit teils innovativen Entwicklungen darauf vorbereitet. Als Beispiel nannte er die neue Brücke über den Elbe-Lübeck-Kanal im Zuge der Bundesstraße 208 in Berkenthin (Kreis Herzogtum Lauenburg). Sie hat eine beheizbare Fahrbahn und ist bundesweit einmalig.

Darüber hinaus gibt es laut de Jager eine neue Entwicklung in der Streutechnik: Die sogenannte Solestreuung. Sie wird in diesem Winter von der Autobahn- und Straßenmeisterei Elmshorn auf der A 23 zwischen Hamburg und Elmshorn getestet. Dabei wird eine Salzwasser-Lösung auf die Straße gesprüht. Sie haftet länger auf der Fahrbahn und kann deswegen auch vorbeugend eingesetzt werden. Üblich ist bislang die sogenannte Feuchtsalzstreuung, bei der man gleichzeitig Sole und Trockensalz auf die Straße bringt. Sie kommt normalerweise erst nach Eintreten der Glätte zum Einsatz.

Weitere Informationen
Ein Mitarbeiter vom aha Zweckverband Abfallwirtschaft der Region Hannover geht an einem Haufen mit 5000 Tonnen Streusalz vorbei. © dpa-Bildfunk Fotograf: Julian Stratenschulte
 

Volle Streusalzlager: Der Winter kann kommen

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