Im Flur vor dem Spenderzimmer warten ein paar Wacken-Fans darauf, aufgerufen zu werden. Die berühmte "Pommesgabel"-Handgeste ist nicht nur auf dem Festival das Markenzeichen der Metalheads.
Sie werden am Klinikum Itzehoe mit einem Banner zur Blutspendeaktion empfangen.
Damit sich die Metaller gleich wohlfühlen: Beim Blutspendedienst im Untergeschoss des Klinikums läuft auf einem großen Bildschirm ein Video vom Wacken Open Air.
Kein langweiliges Warten: Zum Zeitvertreib steht im Eingangsbereich eine Spielkonsole mit der man sich als E-Gitarren-Gott beweisen kann.
Der Leiter des Blutspendedienstes, Robert Adam, versucht sich an der Gitarre. Er ist von der Resonanz der Metal-Fans auf den Blutspende-Aufruf überwältigt. In den ersten anderthalb Stunden kamen schon so viele Spender wie sonst an einem Tag.
Vor der Blutspende untersuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Blutspendedienstes unter anderem den Eisengehalt des Blutes. Dafür müssen die Spender schon einen ersten Piekser über sich ergehen lassen. Dieser Metal-Fan trägt es mit Fassung.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden eigens für diesen Termin vom Wacken-Open-Air mit passenden T-Shirts eingekleidet.
Nur die Harten kommen in den Garten: Dieser Metalhead lässt sich augenscheinlich ganz entspannt anzapfen ...
... und auch diese junge Frau mit Hang zum Schwermetall ist dem Aufruf der Wacken-Macher gefolgt und spendet Blut.
Sie haben es schon hinter sich: Dieses Paar hat über Facebook von der Aktion erfahren. Ehrensache, dass sie mitmachen. Auch wenn sie vorher ganz schön aufgeregt waren, weil es sie das erste Mal spendeten.
Nach der Spende werden die mit Blut gefüllten Beutel versiegelt...
... und retten hoffentlich schon bald Leben.