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Bundestagswahl: Gabriel führt Landes-SPD an

Sigmar Gabriel spricht unter dem Wort "entscheidet." auf dem Landesparteitag der SPD. © dpa-bildfunk Fotograf: Peter Steffen Detailansicht des Bildes Sigmar Gabriel führt die niedersächsische SPD in den Bundestagswahlkampf. Zur Bundestagswahl im September wird SPD-Parteichef Sigmar Gabriel erstmals als Spitzenkandidat für Niedersachsens Sozialdemokraten antreten. Gabriel erhielt 98,2 Prozent der Delegierten-Stimmen auf dem Landesparteitag in Walsrode (Heidekreis). Einen Gegenkandidaten gab es nicht.

2009 heftiger Streit um Listenplatz

Bei der Bundestagswahl im Jahr 2009 musste sich Gabriel noch mit Listenplatz 24 zufrieden geben. In seinem Wahlkreis Salzgitter/Wolfenbüttel holte er letztlich 44,9 Prozent der Erststimmen und damit das Direktmandat. Dennoch gab es im Vorfeld heftigen Streit über die Platzverteilung mit dem damaligen SPD-Landeschef und heutigen nordrhein-westfälischen Wirtschaftsminister Garrelt Duin.

Lösekrug-Möller und Oppermann folgen

Die Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller spricht in ein NDR Mikrofon.  Fotograf: Hans Jürgen Otte Detailansicht des Bildes Auf Platz zwei der Landesliste: Gabriele Lösekrug-Möller. (Archivbild) Hinter Gabriel auf der Landesliste folgen die Bundestagsabgeordnete und Landesgruppenchefin Gabriele Lösekrug-Möller (Wahlkreis Hameln-Pyrmont/Holzminden) und der Göttinger Thomas Oppermann. Oppermann ist zurzeit Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion. Auf Platz vier wählten die Delegierten Susanne Mittag (Delmenhorst-Wesermarsch) und auf Platz fünf Bundestagsfraktionsvize Hubertus Heil (Gifhorn-Peine).

Insgesamt 60 Listenplätze wurden am Sonnabend auf dem Landesparteitag in Walsrode (Heidekreis) vergeben, wechselweise an einem Mann und eine Frau.

Gabriel will um Nichtwähler kämpfen

"Unser größter Gegner sind die Nichtwähler, die enttäuscht zu Hause bleiben. Um die müssen wir kämpfen", sagte Gabriel vor seiner Wahl vor rund 175 Parteifreunden. CDU und FDP würden von einer geringen Wahlbeteiligung besonders profitieren, da ihre Stammwähler nicht so schnell zu Hause blieben, so der Parteichef.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sprach sich in seiner Rede dafür aus, die Hilfe für die Flutopfer nicht über neue Schulden zu refinanzieren.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 15.06.2013 | 12:00 Uhr

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