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Zu viel Regen: Jungstörche verenden kläglich

Verdreckte Storchenküken in einem matschigen Nest.  Foto: Udo Hilfers (C) Storchenpflegestation Wesermarsch © Storchenpflegestation Wesermarsch Fotograf: Udo Hilfers Kein schönes Bild: Völlig durchnässte Storchenküken in einem Nest. Viele Jungtiere überleben den Dauerregen nicht.

Die Gefahr kommt von oben. Der Dauerregen der vergangenen Tage wird zur tödlichen Bedrohung für Störche. Etwa in Berne (Landkreis Oldenburg): Dort musste Udo Hilfers, Leiter der Storchenstation, schon zwölf verendete Jungtiere aus den Nestern holen. "Die Eltern schaffen es nicht mehr, den Nachwuchs warm zu halten, wenn sie selbst klitschnass sind und dann auch noch Wasser in der Nestmulde steht", sagte Hilfers NDR 1 Niedersachsen.

"Deutlich weniger Junge"

Die toten Küken sind nass, matschig - richtig aufgeweicht. Das Gefieder ihrer Eltern ist schmutziggrau statt storchenweiß, weil sie verzweifelt versucht haben, ihre Brut zu beschützen. Ein paar Küken, hofft Hilfer, kriegt er durch. Aber längst nicht alle. "Dieses Jahr wird es in unserer Region, in der es so stark geregnet hat, Einbrüche geben - und deutlich weniger Junge", ist er überzeugt. Und das gelte nicht nur für die Wesermarsch und Niedersachsen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 27.05.2013 | 12:00 Uhr

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