Pekol prägte über Jahrzehnte hinweg das Oldenburger Stadtbild. Mit eigenen Modellen betrieb das Unternehmen den Busverkehr in der Stadt.
Die seltenen Pekol-Busse haben auch nach der Firmenschließung ihr Zuhause nicht verlassen. Auf dem ehemaligen Werksgelände wurde ein Oldtimer Museum eingerichtet.
Diesem droht nun das Aus. 2010 wurde das Gelände verkauft, der neue Eigentümer plant hier ein Einkaufszentrum. Dem Verein für Verkehrsgeschichte, der das Museum betreibt, wurde damals die weiterführende Unterbringung der Busse auf dem Gelände zugesichert.
Doch ein Streit über die Sanierung der Hallen führte zum Verwürfnis. Das Oberlandesgericht Oldenburg gab nun der Räumungsklage des Neu-Eigentümers statt.
Jetzt müssen die antiken Busse binnen drei Wochen aus der Halle entfernt werden.
Der Vorsitzende des Betreiber-Vereins, Hans-Joachim Luckau, hat aber noch nicht aufgegeben: "Da ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht." Er will in Berufung gehen.
Damit auch dieser alte VW-Bus noch lange Jahre ein Dach über dem Kopf hat.
Damit auch dieser alte VW-Bus noch lange Jahre ein Dach über dem Kopf hat.