Umweltschützer kritisieren "Breakaway"-Fahrt
Kritik an der Überführung der "Norwegian Breakaway": Um das Ökosystem Ems nicht immer wieder zu stören, sollte die Meyer Werft an die Küste umziehen, fordern Umweltschützer. (14.03.2013) mehr
Die Überführungen der Papenburger Luxusliner wird von Umweltschützern kritisiert. (Archiv)
Auch wenn die Unter- und Außenems als Naturschutzgebiet ausgewiesen würde, sollte die Papenburger Meyer Werft weiterhin ihre Kreuzfahrtschiffe über die Ems überführen können. Das sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagsausgabe). "Im Hinblick auf die große Bedeutung der Werft als regionaler Arbeitgeber mit Produkten, die im Weltmaßstab als führend gelten, muss dies auch zukünftig möglich sein", so Altmaier im Interview.
Der Minister bot Niedersachsen Hilfe an, Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen für den Raum festzulegen. Wenn es gewünscht sei, werde sich sein Haus daran beteiligen, für die Meyer Werft und die anderen Ems-Anrainer "eine optimale Lösung für die Vereinbarkeit von Wirtschaft und Umweltschutz zu finden". Die Unter- und Außenems sollen in eine europäische Liste schützenswerter Gebiete aufgenommen werden. Die Bundesrepublik muss dem jedoch noch zustimmen. Die Meyer Werft und mehrere Kommunen hatten erfolglos gegen die Aufnahme geklagt.
Zurück zur Steinzeit
Immer wieder die unsinnige "Umzugsdebatte" - auch an der Küste wird man wertvolle Biotope genau da entdecken wo die Werft hin könnte. Die Arbeitsplätze werden irgendwann in Korea sein und die Ökos... [mehr]
Bespaßung um jeden Preis
Da kann ich mich Ihnen nur anschließen. Aber für Profit wird Umweltschutz grundsätzlich geopfert. Irgendwann sind diese Schiffe einen Kilometer lang, so dass ein Umzug an die Küste sowieso vonnöten... [mehr]
Wer's glaubt....
Was sucht eine solche Werft im Binnenland? Langsam müsste jeder mal kaüieren, das man nicht immer die Umwelt dem Profit unterordnen kann. Es wird Zeit dem ein Ende zu machen. [mehr]