Stand: 26.02.2013 16:26 Uhr
"Breakaway" ist erfolgreich ausgedockt
Es ist vollbracht: Die "Norwegian Breakaway", jüngster Ozeanriese der Meyer Werft, ist am Dienstagmorgen erfolgreich ausgedockt. Nach der Emsüberführung der AIDAstella steht die "Norwegian Breakaway" nun kurz vor der Auslieferung an die amerikanische Reederei Norwegian Cruise Line (NCL). Das 324 Meter lange Schiff mit Platz für 4.000 Passagiere ist das größte Kreuzfahrtschiff, das die Meyer Werft bisher gebaut hat. Die Bauzeit für das Schiff betrug 17 Monate. Sehen Sie hier die schönsten Bilder des spektakulären Manövers vom Dienstagmorgen.
Ausdocken der "Breakaway" verläuft nach Plan
- Autor/in: Oliver Gressieker
Das Kreuzfahrtschiff "Norwegian Breakaway" hat die Dockhalle der Meyer Werft in Papenburg verlassen. Zentimeter für Zentimeter bugsierten Schlepper den Ozeanriesen ins Wasser.
Ems-Überführung Anfang März
Nach dem Ausdocken liegt das Schiff nun am Ausrüstungspier. Dort sollen die letzten Arbeiten und Erprobungen am Schiff durchgeführt werden. Das Ausdocken verlief nach Plan, mit zwei Schleppern wurde die "Norwegian Breakaway" einmal komplett aus der Halle gezogen. Hunderte Zuschauer verfolgten das Spektakel vor Ort. In nur wenigen Tagen werden die ersten Mitglieder der Besatzung ihre Kabinen beziehen und sich mit dem Schiff vertraut machen. Voraussichtlich Anfang März wird die "Norwegian Breakaway" auf der Ems in Richtung Nordsee überführt. Und am 25. April wird das Schiff in Bremerhaven an die Reederei übergeben.
Zentimeter für Zentimeter aus dem Dock
Stand: 26.02.2013 10:05 Uhr
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Es ist vollbracht! Nach mehr als drei Stunden ist die "Norwegian Breakaway" erfolgreich aus der Bauhalle der Meyer Werft in Papenburg ausgedockt.
Das 324 Meter lange und fast 40 Meter breite Schiff wird von kleinen Schleppern aus dem Baudock gezogen.
Nicht nur durch ihre Größe fällt die "Norwegian Breakaway" ins Auge - auch der bunte Pop-Art-Rumpf zeichnet das Schiff aus. Gestaltet hat ihn US-Künstler Peter Max.
Die "Breakaway" ist das größte Kreuzfahrtschiff, das die Meyer Werft bisher gebaut hat.
Als das Ausdock-Manöver beginnt, ist es noch dunkel in Papenburg: Am frühen Morgen geht die "Norwegian Breakaway" auf ihre erste Fahrt - bis in an das direkt an das Dock angrenzende Hafenbecken.
Nach etwa eineinhalb Jahren Bauzeit in der Meyer-Werft kann das Kreuzfahrtschiff nun in Betrieb gehen.
Zentimeter für Zentimeter bewegt sich das Kreuzfahrtschiff aus dem Dock heraus.
Trotz des trüben Wetters finden zahlreiche Schaulustige den Weg nach Papenburg.
Um vom ersten Augenblick an am frühen Morgen dabei zu sein, sind viele sogar mit Wohnmobilen angereist.
Vor allem das dichte Vorbeifahren der "Norwegian Breakaway" begeistert die Schiffs-Fans.
Das Manöver wird von zahlreichen Angestellten überwacht, eng wird es an allen Ecken und Enden des imposanten Kahns.
Die Werftarbeiter wirken neben dem hochhaushohen Rumpf der "Norwegian Breakaway" wie Ameisen.
Künftig wird der Luxusliner rund 4.000 Passagieren Platz bieten.
Doch die enormen Ausmaße des Schiffs werden beim Ausdock-Manöver nicht zum Problem, die Fahrt verlief reibungslos.
Als nächstes macht das Schiff an der Pier im Werfthafen fest. Dort werden auch die letzten Arbeiten am Ozean-Riesen vorgenommen.
Zunächst bleibt die "Norwegian Breakaway" für weitere Tests aber noch 14 Tage im Hafenbecken.
Im Vergleich zum Kreuzfahrtschiff wirkt der Schlepper im Vordergrund winzig.
Doch es kommt nicht auf die Größe an: Langsam, aber stetig, kann der kleine Schlepper den großen Kahn aus dem Dock ziehen.
Nach etwa zwei Stunden ist schon ein großer Teil der "Norwegian Breakaway" von außen zu sehen.
In der trüben Papenburger Nebelsuppe erscheint der bunte Rumpf des Schiffes wie ein Vorbote des nahenden Frühlings.
Bis der Luxusliner seine Gäste mit auf Kreuzfahrt nimmt, ist noch einiges zu tun - die mobilen Toilettenhäuschen vor der Rutschanlage werden dann sicherlich auch verschwunden sein.
Für die zahlreichen Zuschauer hat sich das Warten und Frieren sicherlich gelohnt - der Anblick des Schiffes aus nächster Nähe ist schon etwas Besonderes.
Für die zahlreichen Zuschauer hat sich das Warten und Frieren sicherlich gelohnt - der Anblick des Schiffes aus nächster Nähe ist schon etwas Besonderes.
New York, New York
Eine echte Besonderheit bei der "Norwegian Breakaway" war beim Ausdocken ebenfalls in voller Pracht zu bewundern: Der komplette Schiffsrumpf ist von US-Künstler Peter Max gestaltet worden. Die bunten Pop-Art-Motive, darunter die Freiheitsstatue und die Skyline von Manhattan, geben einen deutlichen Hinweis auf New York City: Vom "Big Apple" aus wird die "Norwegian Breakaway" ab April 2013 ganzjährig kreuzen.
"Breakaway Plus" wird noch größer
Ebenfalls schon in Arbeit bei der Meyer Werft ist das Schwesterschiff "Norwegian Getaway", das Anfang 2014 fertiggestellt werden soll. Ein weiterer Ozeanriese, den die Werft zurzeit für NCL in Papenburg baut, ist die "Breakaway Plus", die mit Platz für 4.200 Passagiere das größte Schiff der US-amerikanischen Reederei werden soll. Im Oktober 2015 soll das neue Kreuzfahrtschiff, dessen Auftragswert bei rund 700 Millionen Euro liegt, ausgeliefert werden.
Bildergalerien
In Papenburg laufen die letzten Arbeiten an der "Norwegian Breakaway" auf Hochtouren. Am Dienstag verlässt das jüngste Kreuzfahrtschiff der Meyer Werft das Baudock.
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sf
wo kann man sich diesen LiveStream anschauen finde es nirgendwo [mehr]
Vielen Dank für Ihren Hinweis! Wir haben den Fehler auf der Seite korrigiert. Mit freundlichen Grüßen, Die Redaktion [mehr]
Heini
40 Meter breit, OK. 120 Meter?????? lang. Es sind 324 Meter Länge. [mehr]