Die Meyer Werft hat im Mai den Auftrag für den Bau eines weiteren Kreuzfahrtschiffes erhalten: Ein fast 350 Meter langes Schiff der Quantum-Klasse für die Reederei Royal Caribbean Cruises. Das Schiff soll bis Mitte 2016 fertiggestellt werden (hier Computersimulation).
Die "AIDA Stella" ist vorerst das letzte Schiff, das die Meyer Werft für die Rostocker Reederei AIDA Cruises baut. Der Anschlussauftrag im Wert von 900 Millionen Euro ging an das japanische Konkurrenz-Unternehmen Mitsubishi Heavy Industries.
In der anderen Dockhalle steht ein weiteres Großprojekt kurz vor dem Abschluss. Bereits im März soll die "Norwegian Breakaway" (hier Computermodell) die Werft verlassen.
Der Kreuzfahrtriese ist das neunte Schiff, das die Meyer Werft für die Reederei Norwegian Cruise Line (NCL) aus Florida baut.
Doch bis der Riese elegant über die Weltmeere schippern kann, müssen noch viele Arbeitsstunden investiert werden.
Die "Norwegian Getaway" kann drei Monate früher als geplant ausgeliefert werden. Mit Kapazität für 4.000 Gäste wird sie das größte Schiff der NCL-Flotte sein (hier Computermodell).
Jedoch nur für ein Jahr, denn bereits im Oktober 2015 soll die "Breakaway Plus" (hier Computermodell) mit Platz für 4.200 Gäste an die US-amerikanische Reederei ausgeliefert werden.
Während an der "Norwegian Breakaway" gebaut und an der "Norwegian Breakaway Plus" geplant wird, verhandeln die beiden Unternehmen über einen Anschlussauftrag. Bei einer Einigung mit Norwegian Cruise Line wäre die Meyer Werft bis 2017 ausgelastet.
Und dann gibt es da ja auch noch das Projekt "Sunshine" der Reederei Royal Caribbean International. Zwei Schiffe sollen im Oktober 2014 und Frühjahr 2015 ausgeliefert werden. Der Brennstart des ersten Schiffes, der "Quantum of the Seas", war Anfang Februar 2013.