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Jede Menge Taschentücher und auch das ein oder andere Tränchen gab es am Montagmorgen im Marinearsenal in Wilhelmshaven zu sehen. Der Grund für die Emotionen: Gleich drei Schiffe der Bundesmarine verabschiedeten sich für ein mehrmonatiges Manöver. Der Einsatz- und Ausbildungsverband nimmt an multinationalen Übungen im Mittelmeer, der Nordsee und im östlichen Atlantik teil, wie eine Marinesprecherin in Wilhelmshaven mitteilte. Dem Verband gehören die Fregatte "Emden" sowie die Korvetten "Oldenburg" und "Braunschweig" an. Später wird die Fregatte "Bremen" dazu stoßen. Die Fahrt soll unter anderem auch zur Ausbildung von 200 angehenden Offizieren genutzt werden.
Für die Fregatte "Emden" ist es der letzte große Einsatz. Ende Mai soll sie sich von ihrer Patenstadt in Ostfriesland verabschieden, bevor sie zum Jahresende nach 30 Jahren außer Dienst gestellt wird. 2008 und 2010 nahm sie zwei Mal an der "Operation Atalanta" am Horn von Afrika teil. Für die neue Korvette "Oldenburg" ist die Reise mit dem Verband dagegen die erste größere Ausfahrt nach ihrer Indienststellung am 21. Januar in Rostock. Die Schiffe werden Ende Juni zurück in Wilhelmshaven erwartet.