"Von hinten bis vorne" ein starker Körper: Mit diesen Eigenschaften beeindruckt "Loh Nastygirl" aus dem Emsland die Preisrichter in Oldenburg. Die Schwarzbunte holt sich den Titel "Schönste Kuh Deutschlands".
Ein Kuss für die Siegerin: Familie Schulte-Lohmüller aus Rhede im Emsland kann stolz auf "Loh Nastygirl" sein.
Ein wohlgeformtes Euter, starke Beine, ein breites Becken und ein praller Bauch gelten als absolutes Muss für die Top-Models auf vier Beinen. Auch die Rückenpartie ist wichtig: Ein guter Haarschnitt kaschiert das für Kühe typische Hohlkreuz.
"Krista" aus Großenkneten-Bissel (Landkreis Oldenburg) gehört zu den Topmodels der Branche - zuletzt holte sie den Titel 2011. Doch diesmal bekam sie kein Foto. Die Jury disqualifizierte das Rind: Falsche Rückenhaare ließen sie stolpern.
Insgesamt haben 250 Kühe und deren Besitzer auf Ruhm und Ehre bei der diesjährigen Wahl in Oldenburg gehofft.
Langsam voranschreiten - das ist ein perfekter Walk für Kühe. Doch bei der Aufregung ist das für die sonst so trägen Tiere gar nicht so einfach. Bis es nämlich auf den "Kuh-Catwalk" geht, haben sie ein stundenlanges Styling-Programm hinter sich.
Mit Spezialhandwerkszeug und -mitteln reisen Kuhfriseure für das Ereignis in Oldenburg teilweise extra aus dem Ausland an.
Nur die Experten wissen, wie eine Kuh geschoren werden muss.
Haben die Stylisten ihre Arbeit getan, geht es zum Fotoshooting. Mithilfe eines Hintergrundbildes kann die Kuh augenscheinlich an jedem beliebigen Ort abgelichtet werden.
Viel Freude haben die Besitzer der Kühe an dem Wettbewerb. Und wer keinen Preis bekommt, nimmt es ganz nach dem olympischen Gedanken "Dabei sein ist alles."