Stand: 26.10.2011 12:32 Uhr
"Rainbow Warrior III" auf erster Mission
Eemshaven in den Niederlanden war die erste Proteststation der "Rainbow Warrior III".
Die "Rainbow Warrior III" hat ihre erste Protestfahrt angetreten. Ziel des neuen Greenpeace-Seglers ist die Baustelle des geplanten RWE-Kohlekraftwerks auf der niederländischen Seite der Emsmündung. Auf seiner Fahrt von Hamburg nach Amsterdam machte das Schiff im niederländischen Eemshaven Station, wo rund 100 deutsche und niederländische Umweltschützer gegen das im Bau befindliche Kohlekraftwerk der RWE-Tochter Essent demonstrierten. Die Umweltschützer überreichten eine Flaschenpost mit einer Petition, in der der Stopp des Kraftwerkbaus gefordert wird.
Borkumer protestieren mit
Greenpeace hält das geplante Kohlekraftwerk in Eemshaven für eine Gefahr für Wattenmeer und Ostfriesische Inseln.
An Bord ist auch eine Delegation der Gruppe "Besorgte Borkumer Bürger". Auf der deutschen Seite des Dollarts und auf der Insel Borkum hat man große Bedenken gegen den Bau eines Kohlekraftwerks. Das Kraftwerk, dessen Bau 2009 begann, soll das größte der Niederlande werden. Ein niederländisches Gericht hat den Bau aus Umweltschutzgründen untersagt, andere Behörden jedoch wollen zulassen, dass er zu Ende geführt wird.
Grüner Krieger für neue Umwelt-Schlachten
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Ein Motorsegler zum 40. Geburtstag von Greenpeace! Das neue Flaggschiff der Umweltschutzorganisation, die "Rainbow Warrior III", ist am Freitag in Berne getauft worden.
Damit ist die Jagd-Saison eingeläutet. Nun kann das Greenpeace-Flaggschiff für den weltweiten Kampf gegen Umweltsünder in See stechen.
Das Besondere dabei: Die grüne Kriegerin soll hauptsächlich mit der Kraft des Windes über die Weltmeere fahren. Dafür sorgen fünf Segel mit 1.300 Quadratmetern Segelfläche.
Greenpeace ließ das Schiff für 23 Millionen Euro nach eigenen Vorstellungen bauen.
Neueste Technik unterstützt die Umweltschützer beim Kampf gegen Walfang und Umweltzerstörung.
Die Kajüten sind schlicht und praktisch ausgestattet. Schließlich ist die "Rainbow Warrior III" nicht zum Urlaub machen da.
Von der Brücke aus soll die Welt ein bisschen besser gemacht werden.
Im Esszimmer können neue Manöver besprochen ...
... und frischer Kaffee gekocht werden.
Sollte mal kein Wind wehen, steht im Maschinenraum genug Technik bereit.
Gebaut wurde das Schiff von der Fassmer Werft in Berne.
Von dort aus nimmt die "Rainbow Warrior III" nun Kurs auf die Weltmeere.
Sollte doch mal etwas passieren, gibt es Rettungsring ...
... und Rettungsboot.
Und auch an ein Krankenzimmer ist beim Bau des Schiffes gedacht worden.
Die Schwimmwesten hängen bereit.
Ob sie in den neuen Waschmaschinen weiß werden, ist unbekannt. Aber das dürfte das jungfräuliche Schiff auch noch nicht nötig haben.
NDR.de wünscht gute Fahrt und immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel!
NDR.de wünscht gute Fahrt und immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel!