Im Juli ist es soweit: Die "Rainbow Warrior III" wird mit einem Hebewerk ins Wasser gelassen.
Die dritte Generation des Greenpeace-Einsatzschiffes verlässt das Trockendock der Fassmer Werft in Berne bei Bremen.
Ein Schlepper zieht das Schiff in die Weser, wo es an den Pier bugsiert wird.
Das neue "Kampf"-Schiff der Umweltschützer ist allerdings noch lange nicht fertig.
Die letzten Arbeiten, wie die Montage der Segelmasten, können erst durchgeführt werden, wenn das Schiff im Wasser liegt.
Nachdem der Rohbau in Polen zusammengeschweißt wurde, bekam der "Regenbogenkrieger" in der Fassmer-Werft einen Motor und den Außenanstrich.
Im Inneren des Schiffes ist auch noch einiges zu tun.
Die ökologischen Wünsche der Umweltschützer sind eine Herausforderung für die Konstrukteure.
Trinkwasser wird aus dem Meer gewonnen, Abwasser aufbereitet und Müll soll automatisch sortiert werden. Dazu gibt es einen Dieselmotor mit einer Abgasreinigungsanlage.
Am 14. Oktober soll die "Rainbow Warrior III" ihren Dienst antreten, pünktlich zum 40-jährigen Bestehen von Greenpeace.
Sie ersetzt das bisherige Flaggschiff der Umweltorganisation, die "Rainbow Warrior II".
Auf dem Deck gibt es einen Hubschrauberlandeplatz, und bis zu 32 Seeleute finden an Bord Platz - auf der Vorgängerin waren es nur 15.
Die Illustration zeigt, wie die 58 Meter lange "Rainbow Warrior III" nach der Fertigstellung aussehen wird. Weltweit soll sie im Kampf gegen Umweltzerstörung und Klimawandel eingesetzt werden. Wir sagen: Ahoi!