Bei der ersten Fahrt des größten bislang in Deutschland gebauten Kreuzfahrtschiffes sind noch keine Passagiere an Bord.
Nach ihrer spektakulären Fahrt über die Ems erreicht die "Norwegian Breakaway" am Donnerstagmorgen die Nordsee. Zuvor passiert sie mitten in der Nacht das Emssperrwerk.
Im Dunkeln gibt die beleuchtete "Norwegian Breakaway" auf ihrer Emsfahrt ein majestätisches Bild ab.
Das Kreuzfahrtschiff schiebt sich nach der Passage der Jann-Berghaus-Brücke in Leer weiter die Ems entlang.
Am Abend gegen 21 Uhr erreicht sie das Emssperrwerk in Gandersum.
Das neue Kreuzfahrtschiff der Meyer Werft passiert seine Emsüberführung ohne Probleme.
Die "Norwegian Breakaway" durchquert am frühen Mittwochabend die Jann-Berghaus-Brücke in Leer.
Hier warten Tausende Schiff-Fans gespannt auf den schwimmenden Giganten.
Auch Hubschrauber sind Teil der Flotte, die die "Norwegian Breakaway" auf ihrem Weg die Ems entlang begleiten.
Hier werden die Dimensionen des Schiffes deutlich: Das Brückenhaus erscheint verschwindend klein im Kontrast zu dem Kreuzfahrtriesen.
Auch aus der Ferne wirkt die Brücke wie eine Miniaturausgabe im Kontrast zur "Norwegian Breakaway".
Nach der Durchfahrt, schließen sich hier wieder die "Brückentore".
Bei Leer bietet sich ein beeindruckendes Bild.
Bei strahlendem Sonnenschein setzt das Schiff seine Fahrt in den Norden fort.
Auch die Friesenbrücke bei Weener lässt am Nachmittag nicht viel Platz für die "Norwegian Breakaway". Der Schlepper ist fest mit der "Breakaway" verbunden und "zieht" das Schiff so die Ems herunter, ...
... während ein zweiter Schlepper am Bug manövriert. Auch dieser Schlepper ist über ein Spezial-Ponton fest mit dem Kreuzfahrtriesen verbunden.
Die Durchfahrt an der Friesenbrücke misst nur 48 Meter. Die "Norwegian Breakaway" kommt auf eine Breite von 40 Metern.
Die Passage läuft planmäßig und die Crew liegt gut in der Zeit. Nächste Station ist Leer.
Bereits am Mittag passiert die "Norwegian Breakaway" das erste Nadelöhr der Emsüberführung von Papenburg in Richtung Nordsee.
An der Dockschleuse der Meyer Werft wird es für Crew und Zuschauer zum ersten Mal kribbelig.
Wie jedes Kreuzfahrtschiff der Meyer Werft fährt das Heck des Riesen voran.
An den Seitenwänden der Schleuse sind sogenannte Fender, robuste Schaumstoffkissen, angebracht. Sie sollen den Schiffsrumpf bei der Passage schützen.
Der Kreuzfahrt-Riese übersteht die Durchfahrt unbeschadet und schippert der nächsten Station, der Friesenbrücke in Weener, entgegen.
Am Mittwochvormittag war das Kreuzfahrtschiff "Norwegian Breakaway" zur Emsüberführung nach Eemshaven im Hafenbecken der Meyer Werft gestartet.
Auf ihrem Weg über die Ems wird sie von mehreren Schleppern begleitet.
Wie auch bei den vergangenen Überführungen sind wieder jede Menge Schiff-Fans vor Ort.
Menschen aus ganz Deutschland haben sich teilweise mit Wohnwagen vor der Meyer Werft in Stellung gebracht.
Sie wollen sich das Spektakel nicht entgehen lassen.