David McAllister - der Amtsinhaber
Mit 17 Jahren trat er in die CDU ein, mit 27 saß er im Landtag: Die politische Karriere von Niedersachsens Ministerpräsident McAllister ging stets steil nach oben. mehr
Nachdem das Ergebnis feststand, verließ McAllister schnell die CDU-Wahlparty.
Er schluckt, schließt für einen Moment die Augen und atmet einmal tief durch. Ganz Deutschland erlebt, wie der Spitzenkandidat der niedersächsischen CDU, David McAllister, seine Niederlage aufnimmt. Denn er ist live in den ARD Tagesthemen. Schmallippig beantwortet er die Fragen von Caren Miosga. Noch will er es nicht wahr haben: "Wir müssen abwarten", sagt er.
Doch wenige Minuten später - mit dem vorläufigen amtlichen Endergebnis - endet ein hochemotionaler Abend für den Halb-Schotten. Über Stunden ist nicht klar, wie die Wahl ausgehen würde. Nach der ersten Prognose haben CDU und FDP eine hauchdünne Mehrheit. Dann sieht es wieder so aus, als würde Rot-Grün gewinnen. Zwischendurch gibt es immer wieder einen Gleichstand für die beiden möglichen Regierungskoalitionen.
McAllister hält sich über Stunden zurück, gibt keine Interviews und spricht nicht vor seinen Anhängern. Doch dann lässt er sich doch hinreißen. Viereinhalb Stunden nach Schließung der Wahllokale betritt er die Bühne der CDU-Wahlparty im Süden Hannovers. "Die CDU ist die Nummer eins und wir haben berechtigte Hoffnungen, dass wir die Koalition in Niedersachsen fortsetzen können", sagt er. Mit "David, David"-Rufen feiert die CDU ihn schon wie einen Sieger. Noch lächelt er zuversichtlich, fast siegesgewiss.
Am Ende des Wahlabends ist das Lächeln verschwunden und der Jubel verebbt. Nach dem Interview soll McAllister noch zwei schnelle Zigaretten geraucht und die Wahlparty dann verlassen haben.
Was wird nun aus McAllister - dem beliebtesten Politiker des Landes und dem Chef der stärksten Partei? Ob er als Oppositionschef den Niedersachsen treu bleibt, ist offen. In der CDU rechnen viele damit, dass er den Rufen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) folgen wird. Denn auch diese glaubt: Trotz der Niederlage ist McAllister eines der größten Talente in der CDU.
Arroganz
Hinsichtlich der - wenn auch knapp - verlorenen Landtagswahl in Niedersachsen des Herrn McAllister kann ich nur schreiben: Hochmut kommt vor dem Fall. [mehr]
Kabinett Mc.Allister produzierte Schäden
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McA Nicht tragisch, sondern peinlich!
Ich habe David McA nicht als tragischen Verlierer empfunden, sondern als peinlichen. Er hatte Pech, dass ihn die Niederlage vor laufender Kamera erwischt hat. In diesem Augenblick hat er wie eine... [mehr]
Es wird rumpeln...
...und zwar schon im Koalitionsvertrag.Und spätestens bei der Wahl des Langweilers der SPD zum Ministerpräsidenten kann ja noch ein Heckenschütze auftauchen. Hoffen wir es, zum Wohl von Niedersachsen.... [mehr]
Schwachsinn
Das (nicht zustande gekommene) Steuerabkommen mit der Schweiz wäre ein Hohn für alle ehrlichen Steuerzahler. Die Kriminellen Hinterzieher würden hierdurch besser gestellt als der Ehrliche. Der Ankauf... [mehr]