Ihre Meinung zur Wahl in Niedersachsen
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Die CDU bleibt auch etwa zehn Wochen vor der Landtagswahl stärkste Partei in Niedersachsen und kann sogar um vier Prozentpunkte auf jetzt 41 Prozent zulegen - das ist das Ergebnis der "Sonntagsfrage" bei der aktuellen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des NDR Fernsehens. Trotzdem reicht es im Moment nicht für die Christdemokraten als Regierungspartei: Die FDP, aktueller Koalitionspartner der CDU in Niedersachsen, kommt weiterhin nur auf drei Prozent (keine Veränderung zum September 2012) - und wäre damit nicht mehr im Parlament vertreten.
Die SPD kann laut Infratest dimap ihren September-Wert um einen Prozentpunkt auf 34 Prozent verbessern. Die Grünen verlieren zwei Prozentpunkte im Vergleich zum September und liegen aktuell bei 13 Prozent. Doch gemeinsam mit den Sozialdemokraten würde es für Rot-Grün reichen. Denn nach der Umfrage würden Die Linke und die Piratenpartei an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und deshalb den Einzug in den Niedersächsischen Landtag verpassen.
Weiterhin eindeutiger Sieger ist Ministerpräsident David McAllister (CDU) im direkten Vergleich mit Herausforderer Stephan Weil (SPD). Könnten die Niedersachsen ihren Regierungschef direkt wählen, würde der Amtsinhaber mit 51 Prozent über Weil (27 Prozent) triumphieren. Der CDU-Spitzenkandidat konnte seinen Wert gegenüber dem Vormonat noch einmal um fünf Prozentpunkte ausbauen. Weil stagniert dagegen - er lag auch schon im September bei 27 Prozent.
Auch in der Rubrik "Zufriedenheit" schlägt McAllister seinen Kontrahenten: Mit der Arbeit des Amtsinhabers sind 65 Prozent zufrieden; mit Weil nur 31 Prozent. Immerhin: Beim Bekanntheitsgrad, lange Weils größtes Manko, konnte der Hannoveraner um fünf Prozentpunkte auf 61 Prozent zulegen. Zum Vergleich: McAllisters Bekanntheitsgrad liegt in Niedersachsen bei 93 Prozent (plus zwei Prozentpunkte im Vergleich zum Januar 2012).
Bei den wichtigsten politischen Themen liegt in Niedersachsen der Bereich "Bildung/Schule/Ausbildung" vorne: 30 Prozent nannten es als "wichtigstes politisches Problem" - das sind allerdings zwölf Prozentpunkte weniger als noch im Januar 2008. Erst auf Rang zwei folgt "Arbeitslosigkeit/Arbeitsmarkt" mit 25 Prozent. Neu dabei ist das Gebiet "Atompolitik/Endlagersuche/Asse/Gorleben": Zwölf Prozent aller Befragten sehen hier laut Infratest dimap das "wichtigste politische Thema" des Landes.
Das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap hat für die Umfrage insgesamt 1.000 Niedersachsen ab 18 Jahren befragt. Die Erhebung fand vom 2. bis 6. November statt - per repräsentativer Zufallsauswahl wurden Telefoninterviews mit den Teilnehmern geführt.
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