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Farbige Männchen mit Sprechblase © Fotolia.com Fotograf: iQoncept
 

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Hand wirft Umschlag in Wahlurne © Fotolia.com Fotograf: opicobello
 

Alle Beiträge zur Landtagswahl 2013

Porträts, Umfragen, Streit-Themen, Wahlkampf-Veranstaltungen - hier finden Sie alle Beiträge zur Landtagswahl 2013. mehr

 

Die Vorsätze von Rot-Grün - ein Überblick

Stephan Weil (SPD) und Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen) sprechen zur Presse. © dpa Fotograf: Sebastian Kahnert Detailansicht des Bildes Die Verhandlungsführer Stephan Weil (SPD, vorne) und Stefan Wenzel (Grüne) haben sich in den inhaltlichen Fragen geeinigt. Weitgehend harmonisch verliefen die Koalitionsgespräche der künftigen rot-grünen Landesregierung über die Inhalte, die sie in der anstehenden Legislaturperiode umsetzen wollen. Lediglich bei den Knackpunkten Gorleben, Verkehr und Agrar gab es kleinere Reibereien.

Kein klares Nein für Gorleben

Thema Umwelt: SPD und Grüne wollen den Salzstock nun nicht mehr von vornherein von der Standortsuche für ein atomares Endlager ausschließen, wie zunächst verkündet, dafür aber "im Ergebnis". Dieser feine Formulierungsunterschied bedeutet eine große Änderung in der Sache: Gorleben muss demnach nicht im ersten Schritt eines Endlagersuchprozesses herausfallen, solange sichergestellt ist, dass es in den weiteren Schritten dazu kommt. SPD und Grüne wollen damit vor allem erreichen, über ein neues Endlagersuchgesetz mit zu verhandeln. Weiterhin will Rot-Grün sich mehr für den Klimaschutz und den Erhalt der Moore einsetzen. Eine neue Agentur soll künftig Unternehmen in Fragen der Energieeffizienz beraten.

A 20 und A 38 werden gebaut

Thema Verkehr: Die Autobahnprojekte A 20 und A 39 sollen fortgeführt werden - allerdings mit weniger Nachdruck als bislang. Für sie soll das gleiche Tempo gelten wie für andere Verkehrsprojekte. Die vom Land für die schnellere Planung zur Verfügung gestellten 16 Millionen Euro sollen abgezogen und in andere Verkehrsprojekte gesteckt werden - und zwar in den Schienenverkehr. Sämtliche für den Bundesverkehrswegeplan gemeldeten 248 Projekte sollen auf den Prüfstand.

Bau von Großmastställen wird reglementiert

Thema Agrar: Bäuerliche Familienbetriebe sollen stärker gefördert und der Bau von Großmastställen reglementiert werden. Für bestehende Großmastställe soll es Bestandsschutz geben. Zum Schutz des Grundwassers soll zudem ein Gülle-Kataster eingeführt und Niedersachsen soll abseits der Forschung frei von Gentechnik werden. Zudem soll der von der CDU bereits initiierte Tierschutzplan schneller umgesetzt werden, und es soll einen Tierschutzbeauftragten geben. Auch den Verbraucherschutz im Land will Rot-Grün verbessern.

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Zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen: der designierte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und der  Grünen-Verhandlungsführer Stefan Wenzel © dapd Fotograf: David Hecker
 

SPD und Grüne einigen sich bei Knackpunkten

Früher als geplant haben SPD und Grüne am Mittwoch in Hannover die Koalitionsverhandlungen wieder aufgenommen. Die Stolpersteine Agrar und Verkehr sind nun aus dem Weg geräumt. (06.02.2013) mehr

Aus für Studiengebühren

Thema Bildung: Die Studiengebühren sollen so schnell wie möglich, aber spätestens zum Wintersemester 2014/2015 abgeschafft werden. Einnahmeverluste der Hochschulen wird das Land kompensieren. Außerdem soll das Turbo-Abitur in Gesamtschulen abgeschafft werden. Mit Gymnasien soll "ergebnisoffen" über eine Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren diskutiert werden. Konkrete Zeitpläne gibt es noch nicht. Auch die Gründung von Gesamtschulen will die künftige Landesregierung vereinfachen und das Gebot der Fünfzügigkeit streichen. Ausgebaut werden soll zudem das Ganztagsangebot an Schulen - vorrangig an Grundschulen. Auch Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren sollen vermehrt entstehen.

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Zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen sitzen die mehrere Politiker um einen Tisch. © dpa Fotograf: Sebastian Kahnert
 

Rot-Grün: Einigung bei Bildungsfragen

Bei ihren Koalitionsverhandlungen haben sich SPD und Grüne auf die Eckpunkte der Bildungspolitik geeinigt. Die Studiengebühren sollen spätestens 2014/2015 abgeschafft werden. (01.02.2013) mehr

Mehr Kontrolle beim Verfassungsschutz

Thema Innenpolitik: Der Verfassungsschutz soll parlamentarisch stärker kontrolliert werden. Der Inlandsgeheimdienst soll zunächst auf seine Tauglichkeit geprüft werden. Nach einer kritischen Begutachtung will die neue Landesregierung dann entscheiden, welche Aufgaben dem Verfassungsschutz künftig zukommen könnten. Zudem soll künftig eine Kommission Regeln für Kontakte zwischen Politik und Wirtschaft ausloten. Für Polizisten soll eine Kennzeichnungspflicht mit Nummern eingeführt werden, wenn sie in geschlossenen Verbänden etwa bei Demonstrationen im Einsatz sind. Bei Beschwerden sollen aber nur der Polizei Rückschlüsse auf einzelne Beamte möglich sein. In Sachen Asyl- und Ausländerpolitik wollen die Parteien die bisherigen Regelungen lockern und mehr Humanität walten lassen. Einzelheiten sollen noch durch Facharbeitsgruppen ausgearbeitet werden. Außerdem will Rot-Grün die Hürden für Bürgerbeteiligung senken. Demnach sollen für Bürgerentscheide künftig nur noch 20.000 statt 25.000 Unterschriften nötig sein, für Bürgerbegehren 5.000 statt 10.000.

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Stephan Weil (SPD), Anja Piel (Die Grünen) sitzen bei einer Pressekonferenz vor Mikrofonen. © dpa - Bildfunk Fotograf: Sebastian Kahnert
 
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Rot-Grün will Verfassungsschutz reformieren

Die zweite Runde der Koalitionsgespräche ist am Montag angelaufen. SPD und Grüne wollen unter anderem stärkere Kontrollen beim Verfassungsschutz und die Bürgerbeteiligung stärken. (04.02.2013) mehr

Ausbildungsumlage für Pflegeberufe

Thema Soziales: Um mehr Nachwuchskräfte für Pflegeberufe zu gewinnen, soll es künftig eine Ausbildungsumlage geben. Alle Beteiligten der Pflegeberufe sollen dazu in einen Topf einzahlen, aus dem die Pflegeausbildung mitfinanziert werden soll. Außerdem sollen ambulante Systeme vor allem im ländlichen Raum ausgebaut werden. Aufgestellt werden soll zudem ein Masterplan für Niedersachsen, der gleiche Chancen für Männer und Frauen festschreibt.

Schuldenbremse nach hinten verschoben

Thema Finanzen: SPD und Grüne wollen solide haushalten. Alle Ausgaben sollen überprüft und Möglichkeiten für höhere Einnahmen ausgelotet werden. 100 zusätzliche Betriebsprüfer will die künftige Landesregierung einstellen und die Aufgabenverteilung zwischen Land und Kommunen überprüfen. Die Schuldenbremse will Rot-Grün nach hinten verschieben. Sie soll spätestens 2020, möglicherweise auch früher eingehalten werden.

Vier Regionalbeauftragte werden eingesetzt

Thema Regionen: Regionalentwicklung und insbesondere die Förderung wirtschaftlich schwächerer Regionen soll neu aufgestellt werden. Entgegen ersten Plänen wird es kein eigenständiges Ressort für die regionale Entwicklung geben. Zuständig sein soll stattdessen ein Staatssekretär in der Staatskanzlei. Ihm zugeordnet werden vier sogenannte Regionalbeauftragte, die in den Bereichen der früheren Bezirksregierungen Großprojekte koordinieren werden. Es soll jeweils einen Beauftragten für Braunschweig, Lüneburg, Hannover und Weser-Ems geben.

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Stephan Weil (SPD) und Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen) stehen vor der Presse. © dpa Fotograf: Peter Steffen
 

Rot-Grün konzentriert sich auf die Regionen

Am Freitag haben sich SPD und Grüne in der letzten inhaltlichen Frage geeinigt. Die niedersächsische Landesregierung in spe will neue Posten für die Regionalentwicklung schaffen. (09.02.2013) mehr

Landtagswahl 2013
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Die SPD-Fraktionsvorsitzende Johanne Modder, der SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil sowie die beiden Spitzenkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen, Anja Piel und Stefan Wenzel stehen nebeneinander (links von rechts). © dapd Fotograf: Nigel Treblin
 

Das steht im rot-grünen Koalitionsvertrag

Den Vertrag von SPD und Grünen gibt es hier zum Download. mehr


Kritik an rot-grünem Kompromiss bei A 39

Die Wirtschaft ist nicht begeistert über den Kompromiss zur A 39. (07.02.2013) mehr

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Die Spitzenkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen Stefan Wenzel und Anja Piel und SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil in Hannover. © dpa Fotograf: Julian Stratenschulte
 
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Nach dem Wahlsieg von Rot-Grün: Das sind die neuen Ministerinnen und Minister.

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