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Farbige Männchen mit Sprechblase © Fotolia.com Fotograf: iQoncept
 

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Hand wirft Umschlag in Wahlurne © Fotolia.com Fotograf: opicobello
 

Alle Beiträge zur Landtagswahl 2013

Porträts, Umfragen, Streit-Themen, Wahlkampf-Veranstaltungen - hier finden Sie alle Beiträge zur Landtagswahl 2013. mehr

 

Die Grünen haben eine neue Landesvorsitzende

Julia Willie Hamburg spricht vor dem Logo der Grünen.  Fotograf: Nigel Treblin Detailansicht des Bildes Mit 81 von 164 Stimmen wurde Julia Willie Hamburg am Sonntag im zweiten Wahlgang zur neuen Landesvorsitzenden der Grünen gewählt. Julia Willie Hamburg ist neue Vorsitzende der niedersächsischen Grünen. Auf dem Landesparteitag in Hannover stimmten am Sonntagvormittag im zweiten Wahlgang 81 der 164 Delegierten für die 26-Jährige vom Kreisverband Goslar. Sie setzte sich gegen Beate Jeromin-Oldewurtel aus dem Kreisverband Aurich durch, die 70 Stimmen erhielt. Hamburgs Co-Vorsitzender ist Jan Haude aus dem Kreisverband Hannover, der erneut für diesen Posten angetreten war und 153 der 164 Stimmen erhielt. Am Vortag hatte die grüne Parteibasis - ebenso wie die Delegierten des künftigen Koalitionspartners SPD - bereits einstimmig den Koalitionsvertrag abgenickt.

Fünf Stunden Debatte

Anja Piel vor einem Abschiedsplakat.  Fotograf: Nigel Treblin Detailansicht des Bildes Voraussichtlich am Montag übernimmt Anja Piel den Fraktionsvorsitz der Grünen. Hamburg löst die bisherige Vorsitzende Anja Piel ab, die am Dienstag Chefin der grünen Landtags-Fraktion werden will. Piel hatte zum Auftakt des Landesparteitags am Sonnabend betont, dass der Koalitionsvertrag eine deutliche grüne Handschrift trage. Die anschließende Debatte dauerte dennoch deutlich länger als bei den Sozialdemokraten: Während diese nur knapp zwei Stunden tagten, stimmten die Grünen erst nach mehr als fünf Stunden über den Vertrag ab. Denn mit einigen Punkten waren viele Parteimitglieder zunächst nicht einverstanden gewesen.

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Die SPD-Fraktionsvorsitzende Johanne Modder, der SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil sowie die beiden Spitzenkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen, Anja Piel und Stefan Wenzel stehen nebeneinander (links von rechts). © dapd Fotograf: Nigel Treblin
 

Das steht im rot-grünen Koalitionsvertrag

Jetzt ist schwarz auf weiß nachzulesen, was die künftige Landesregierung in den kommenden fünf Jahren vorhat. Den Koalitionsvertrag von SPD und Grünen gibt es hier zum Download. mehr

Trennung von Amt und Mandat abgelehnt

Vor der Abstimmung über den Koalitionsvertrag stand eine Debatte über die Trennung von Amt und Mandat auf dem Programm. Teile der Parteibasis forderten, die künftigen Minister sollten auf ihren Landtagssitz verzichten. Der Antrag fand jedoch keine Mehrheit. Der künftige Umweltminister Stefan Wenzel erinnerte in diesem Zusammenhang an die knappen Mehrheitsverhältnisse: "Bei einer Ein-Stimmen-Mehrheit kann es von entscheidender Bedeutung sein, ob der Minister im Kabinett über eine Stimme im Parlament verfügt", sagte er.

A 39 führt nicht zu Spaltung

Unzufrieden waren viele mit den Plänen zum Weiterbau der Autobahnen 39 und 20, weil die Vorhaben entgegen der ursprünglichen Forderung der Grünen nicht auf Eis gelegt wurden. Besonders für die Parteimitglieder in Lüneburg ist dies nicht leicht, haben sie doch seit Jahrzehnten intensiv gegen die geplante A 39 gekämpft. Die Diskussion hat letztendlich jedoch niemanden dazu gebracht, den Koalitionsvertrag in seiner jetzigen Form abzulehnen. Obwohl die Autobahnen nun weiter geplant werden sollen, gehen die Grünen davon aus, dass die Pläne ohnehin an der Finanzierung scheitern werden.

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Die Spitzenkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen Stefan Wenzel und Anja Piel und SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil in Hannover. © dpa Fotograf: Julian Stratenschulte
 
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Nach den Koalitionsverhandlungen stehen die Namen für die Ministerposten in der rot-grünen Regierung fest. Fünf Ministerien werden von SPD-Politikern geleitet, vier von den Grünen.

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Der designierte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) beim Parteitag in Hannover. © dapd Fotograf: Nigel Treblin
 

SPD-Delegierte stimmen für Rot-Grün

Die SPD-Parteibasis hat dem Koalitionsvertrag zugestimmt. mehr


Rot-grüne Landesregierung komplett

Die SPD bekommt fünf Ressorts, die Grünen vier. (13.02.2013) mehr


Koalition: "Gorleben als Endlager aufgeben"

Der Salzstock muss aber nicht unbedingt im ersten Schritt ausgeschlossen werden. (11.02.2013) mehr


Kritik an rot-grünem Kompromiss bei A 39

Die Wirtschaft ist nicht begeistert über den Kompromiss zur A 39. (07.02.2013) mehr