Hohnstorf im Landkreis Lüneburg: Der Scheitelpunkt der Elbe war zur Zeit der Aufnahme noch nicht erreicht. Doch die Nebengebäude dieses Hofes sind bereits geflutet.
Meterhoch steht das Wasser hier auch in Amt Neuhaus am nördlichen Elbufer. Nur noch die Baumkronen ragen heraus. Dort, wo man sonst durch die Natur spazieren kann, ist Fortbewegung nur noch per Boot möglich.
Auch bei Bleckede umspült das Wasser die Häuser. Zum Teil ragen nur noch die Dächer der Gebäude aus den Fluten.
Deutlich zu sehen: Die Häuser außendeichs sind bei diesem Hochwasser ohne Chance. Der Deich bei Bleckede hat aber trotz den Wassermassen standgehalten.
In Schleswig-Holstein wurde die Altstadt von Lauenburg überflutet. Zu diesem Zeitpunkt ist der erwartete Höchststand noch nicht erreicht - doch wenig später stand das Wasser in der Stadt.
Wie breit die Elbe durch das Hochwasser geworden ist, zeigt sich hier bei Gartow im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Sonst macht das Wasser vor den Bäumen halt, zu diesem Zeitpunkt ist es bis zum Deich vorgedrungen.
Der Mensch gegen die Naturgewalt Wasser: Einsatzkräfte verlegen in Darchau Sandsäcke, um so den Deich zu verstärken.
Die Elbe bei Hitzacker im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Vor allem die Anwohner in der Altstadt mussten sich Sorgen machen.
Es wurde zu gefährlich geworden: Die Alstadtinsel von Hitzacker wurde am Sonntag, 9. Juni, evakuiert. Fünf Tage lang mussten die Bewohner ihre Häuser verlassen.
Wie eine Seenplatte wirkt Niedersachsen in den Hochwassergebieten.
Bevor das Hochwasser Richtung Norden wandert, war der Südosten Niedersachsens betroffen. Ende Mai wurden Felder bei Salzderhelden im Landkreis Northeim überflutet.
Besonders schwer traf es auch den Landkreis Hildesheim. Dauerregen sorgte dafür, dass die Innerste innerhalb weniger Tage massiv anstieg.
Die Innerste übeflutete Felder und Straßen.
Die Flut erreichte auch Sottrum im Landkreis Hildesheim.
Rund um Schloss Derneburg kämpften die Menschen tagelang gegen das Wasser.
Nördlich der Leine bei Hannover entstanden große Wasserflächen - dort, wo woher Weiden und Äcker waren.
Das Wasser hatte das Flussbett verlassen und bahnte sich seinen Weg durch die Landschaft.
An der Landstraße nahe der Innersten in Giesen arbeiteten die Pumpen den ganzen Tag, damit die Straße passierbar bleibt.
Dennoch kam der Fluss den Siedlungen gefährlich nahe.