Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht am 12. Juni die Hochwasser-Regionen im Norden. Von Lauenburg in Schleswig-Holstein fliegt sie mit dem Hubschrauber weiter nach Hitzacker, wo sie gegen 14.15 Uhr landet.
Eine Viertelstunde später traf ihre Wagenkolonne am Schöpfwerk vor der Altstadt von Hitzacker ein.
Dort wurde sie bereits von vielen Helfern, Politikern und Pressevertretern erwartet.
Merkel trägt übrigens keine Gummistiefel, sondern Wanderschuhe in Hitzacker.
Zusammen mit Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) besichtigte sie die Schutzmaßnahmen an Elbe und Jeetzel.
Die Kanzlerin informierte sich über die Lage vor Ort. Zuletzt sei sie 2006 in der Stadt gewesen.
Damals war allerdings noch nicht die Spundwand errichtet, die nun die Altstadt von Hitzacker vor den Fluten schützt.
Merkel und Weil bedankten sich vor allem bei den vielen Helfern.
Die Kanzlerin fragte auch nach den konkreten Sorgen des Landkreises und erfuhr, dass es an einigen Stellen Durchfeuchtungen an den Elbdeichen gebe.
Zum Abschluss ihres Besuches kündigte sie schließlich Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe an: "Wir machen einen Fonds."
Gegen 15.15 Uhr ist der Besuch vorbei. Einem Helfer sagt sie lächelnd: "Grüßen Sie den Deich von mir."