Mithilfe von Traktoren haben Landwirte das besetzte Baustellen-Gelände geräumt.
Sie fuhren teilweise zielgerichtet auf die Besetzer zu und drohten, sie zu überfahren.
Manche Aktivisten versuchten, die Traktoren aufzuhalten.
Sie stellten sich demonstrativ vor die selbstgebauten Tripods.
Doch die Landwirte ließen sich nicht abwehren.
Immer mehr Landwirte kamen mit ihren schweren Fahrzeugen, um ihre Solidarität mit dem künftigen Betreiber der Hühnermastanlage zu bekunden.
Einige wurden laut den Umweltaktivisten auch gewalttätig. Die Polizei traf erst nach 20 Minuten ein, um die Situation zu schlichten.
Bei der Räumung hat es laut Polizei mehrere Verletzte gegeben, darunter einen Polizisten.
Schon weit vor der Baustelle einer geplanten Hühnermastanlage in Teplingen setzen Tierschützer ein Zeichen für ihren Unmut.
Am Sonntag dringen rund 25 Aktivisten auf die Baustelle vor.
Als Symbol für ihren Kampf bauen sie einen dreibeinigen Protest-Turm auf.
Das Camp ist keine Spontan-Aktion der Tierschützer.
So haben sie im Vorfeld auch an die Verpflegung gedacht.
In der umstrittenen Anlage sollen jährlich 300.000 Hühner gemästet werden.
Die Aktivisten wollen mit der Aktion auch auf einen geplanten Großschlachthof in Wietze hinweisen, der von Teplingen beliefert werden soll.
Ein Großteil der Tierschützer hat das Gelände zwar wieder verlassen, die übrigen sind aber entschlossen, sich durchzusetzen.