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Muss Flugplatz der Wirtschaft weichen?

Besucher schauen ein Propellerflugzeug an. © Bernd Zschaler, Luftsportverein Lüneburg Fotograf: Bernd Zschaler, Luftsportverein Lüneburg Detailansicht des Bildes Lüneburgs Bürgermeister Ulrich Mädge erwägt eine alternative Nutzung für den Flugplatz ab 2015. Die Zukunft des Lüneburger Flughafens steht in den Sternen. In drei Jahren endet der Pachtvertrag, den die Stadt mit einem Luftsportverein abgeschlossen hat. Der Vertrag soll zwar verlängert werden, doch Lüneburgs Bürgermeister Ulrich Mädge (SPD) liebäugelt offenbar auch mit einer alternativen Nutzung. "Wenn jemand kommt und sagt: 'Ich will einen Produktionsbetrieb machen und ich schaffe 100, 200, 300 Arbeitsplätze', dann gibt es für mich keine andere Entscheidung. Das ist die letzte Fläche, die wir als Stadt haben", sagt Mädge.

"Verein wird vergreisen"

Zehn Hektar umfasst das Gelände, etwa 100 Sportflieger sind auf dem Platz aktiv. Vorsitzender des Vereins ist Richard Meier - er ist nicht begeistert von Mädges Äußerungen. "Vor diesem Hintergrund wird der Verein vergreisen. Denn unter diesen Voraussetzungen wird niemand neu eintreten", ist Meier überzeugt. Dazu komme das Problem mit dem Unterhaltungsaufwand. "Der ist natürlich anders, wenn ich weiß, ich muss hier in drei Jahren verschwinden", sagt der Vorsitzende. Er will sich jetzt bei den Vertretern der Politik für eine andere Lösung stark machen.

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