Zwischen Tießau und Tiemesland ist die Landstraße nur noch zu erahnen. Martina Kell hat diese drei mutigen Reiterinnen bei der Durchquerung der Wassermassen fotografiert.
Im Schutzhafen von Tießau wartet die Elbfähre "Tanja" auf sinkende Pegelstände. Auch dieses Bild stammt von Martina Kell.
In Schnackenburg (Landkreis Lüchow-Dannenberg) auf dem Elbdeich hat Volker Kirchner dieses Foto aufgenommen. Der Pegel steht zum Zeitpunkt der Aufnahme bei 7,77 Meter.
Eine trügerische Idylle. Sven Lehmann hat das Foto in Raffatz, einem Ortsteil von Amt Neuhaus (Landkreis Lüneburg), aufgenommen. Die Helfer arbeiten bis zur Erschöpfung. Dann können sie nur warten - und hoffen, dass der Deich hält.
Auch dieser Anblick täuscht über die Bedrohung, die durch den Pegelstand der Elbe besteht, hinweg. Vom Aussichtsturm des Biosphaerium Elbtalaue in Bleckede hat Andrea Schmidt die Aussicht eingefangen - auf das Ausflugslokal Fährhaus und auf Neu Bleckede am Ostufer.
Eine Einsatzstelle der DLRG vor dem Biosphaerum Bleckede: Tag und Nacht fischen die Kräfte aus Lilienthal, Bremerhaven, Dorum, Osterholz-Scharmbeck und anderen Orten Nordwestniedersachsens Treibholz aus der Elbe, um die Deiche zu schützen. "Wir danken allen Helfern, die uns hier in Bleckede so großartig unterstützen", schreibt Andrea Schmidt, die das Foto gemacht hat.
In Amt Neuhaus (Landkreis Lüneburg) herrscht Ausnahmezustand. Einzig die gestapelten Sandsäcke stehen zwischen der Flut und den Höfen der Anwohner.
So hoch stand das Wasser in Vietze (Landkreis Lüchow-Dannenberg) noch nie. Seit Montag steht der Ort unter Wasser.
Die Anwohner an der Elbe hatten sich tagelang vorbereitet: Kinderfahrrad, Gartenmöbel, Werkzeuge - zum Schutz vor dem drohenden Wasser...
... wird einfach alles unter die Decke gehängt.
Auch die Grillsaison bleibt fürs Erste unterbrochen.
Mit großen Folien versuchen die Menschen ihre Häuser zu schützen...
...und vor allem den Schlamm aus den Gebäuden zu halten.
Sandsäcke, Folie und Bretter sind die wichtigsten Materialien bei der Sicherung der Häuser.
Zum Schutz vor dem Hochwasser wird dann auch mal eine ganze Küche ausgebaut.
Günther und Gerda Pöthke leben seit Jahrzehnten mit dem Hochwasser. Sie setzen auf Sandsäcke.
An den Fenstern sollen Bretter und Silikon das Wasser draußen halten.
Heike Reinberger lebt seit ihrer Geburt in einem Haus direkt an der Elbe. Ihr Heim bei Hochwasser trocken zu halten ist unmöglich, sagt sie.
Deshalb stellt sie ihre Schränke vorsorglich auf Ziegelsteine.