Im August 2002 erreicht das Jahrhunderthochwasser an der Elbe die Stadt Hitzacker.
Tage vorher sehen die Bürger in Hitzacker, wie die Fluten Dresden überschwemmen. Sie rüsten sich gegen die Wassermassen.
Ladenbesitzer errichten hüfthohe Steinmauern, um sich zu schützen.
Bewohner der Innenstadt bringen Plastikplanen und Sandsäcke in Position.
Am 19.08.2002 erreicht das Hochwaser Hitzacker.
Es sind keine Fluten, die alles unter sich wegreißen, wie in den Fernsehbildern aus Dresden.
Das Hochwasser kommt langsam, aber es kommt.
Starke Regenfälle im Erz- und Riesengebirge lösen die Flutkatastrophe aus.
Das volle Ausmaß dieser Naturgewalt wurde anfangs unterschätzt:
Am 18. August lösten die Landkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg Katastrophenalarm aus.
Die Altsadtinsel von Hitzacker an der Elbe wird zusätzlich von der Jeetzel umflossen. Hier stehen die Menschen kniehoch im Wasser.
Mit Baugerüsten, Sandsäcken und Plastikplanen versuchen die Einwohner dem Wasser zu trotzen.
Kein Deich schützte die historische Altstadt. Sie versank an einigen Stellen bis zu 1,50 m im Wasser.
Geflutete Keller und Wohnbereiche: Auf den Schäden bleiben die Hochwasseropfer meist sitzen, da kein eine Versicherung für die Schäden aufkommt.
Die Wassermassen spülen nicht nur kleines Treibgut an die Ufer, sondern auch diesen Ausflugsdampfer.